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Foto: © Alexander Paul Englert

Der Autor und Maler

Feridun Zaimoglu

 

„Meine Seele redet Deutsch"

Er ist ein deutscher Schriftsteller und Journalist (u.a. für Die Zeit, Die Welt und den Tagesspiegel). Geboren 1964 im anatolischen Bolu, lebt Feridun Zaimoglu seit seinem sechsten Lebensjahr in Kiel, wo er Kunst und Humanmedizin studierte. In seinen literarischen Werken werden Ausgegrenzte zu Subjekten der Kultur. In seinem ersten Buch „Kanak Sprak" versucht Zaimoglu, authentisch die subversive Kraft der Sprache junger türkischstämmiger Männer in Deutschland literarisch darzustellen. Damit wendet er sich gegen einen romantischen Multikulturalismus. Nachdem sein zweites Buch, der Roman „Abschaum – Die wahre Geschichte von Ertan Ongun" von Lars Becker als Kanak Attack verfilmt worden war, erhielt seine Erzählung „Häute" 2003 den Jurypreis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb. Zaimoglu erhielt u.a. den Adelbert-von-Chamisso-Preis (2005), als „einer der wichtigsten jüngeren deutschsprachigen Autoren der Gegenwart“ den Kunstpreis des Landes Schleswig-Holstein (2006), 2016 den Berliner Literaturpreis. Mit seinem Luther-Roman „Evangelio" kam er 2017 auf die Longlist des Deutschen Buchpreises. Neben seiner Arbeit als Schriftsteller ist Zaimoglu als bildender Künstler und Kurator tätig.

Alle Bücher von Feridun Zaimoglu.


Feridun Zaimoglu nimmt am Literaturfest Textland - Made in Germany in der Evangelischen Akademie teil.

Zum Programm


Im Literaturhaus Darmstadt spricht Feridun Zaimoglu mit Ruthard Stäblein (hr 2). mehr

 


„Ich bin ein unruhiger Geist"


Foto: © Alexander Paul Englert

Aus dem Vorwort von Feridun Zaimoglus „Kanak Sprak. 24 Mißtöne vom Rande der Gesellschaft". Rotbuch Verlag, 1995.

Foto: © Alexander Paul Englert

Aus: Feridun Zaimoglu, „Kanak Sprak. 24 Mißtöne vom Rande der Gesellschaft". Rotbuch Verlag, 1995. Seite 23.


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