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09.09.2018, Jamal Tuschick

#unteilbar #wirsindmehr Einwurf vom Kollegen Britsch

Das Vergangene ist nicht tot

Biedenkopf und Kretschmer haben bei Rechtsextremen weggesehen. Lange Zeit wurden Rechte vom Verfassungsschutz unter anderem mit dem Argument, dass eine rechte Szene Ausländer oder gar Flüchtlinge abwehrt und folglich gut sei für Investoren (Die Mafia liebt für ihre Geld-Legalisierungen in Ostdeutschland ein rechtes Milieu) mit Steuergeldern verwöhnt. Diese Infamie kann man in den Akten des Untersuchungsausschuss der Mörder des NSU nachlesen. Dadurch entstand eine professionelle, gewaltbereite Truppe. Völlig lächerlich machte sich die Polizei, als sie ein ZDF-Team 45 Minuten festhielt, während die Führer-Anbetung-Grusszeiger und Kanackenklatscher mit Ausmistungsparolen durch die Stadt unbehelligt bummeln durften. Es steht außer Frage, dass Sachsen eine Knacknuss mit Rechtsextremen hat. Peinlich in Chemnitz war die Tatsache, dass die gesamten Prominenz der bekannten Rassisten, Nazis und die rechte Propagandaabteilung einträchtig marschierten. Selbst in der Volksschule lernt jeder, dass alle Menschen rotes Blut haben. Das Anwachsen dieser Mischpoke hat aber mit dem Politikversagen der klassischen politischen Klasse zu tun, die immer "Geld in die Hand nehmen will" und die Leute mit "Win-Win" für blöde verkauft. Jetzt müssen sie lernen: das Vergangene ist nie tot. Deshalb ist der Antisemitismus diese Szene besonder niederträchtig und nicht zu akzeptieren. Das ist eine Aufgabe für den Verfassungsschutz, die Polizei, die Justiz und die Politik. Es muss eine Sondertruppe ohne AfD-Sympathien mit besondern Befugnissen eingesetzt werden, die dem Ministerpräsidenten direkt unterstellt ist. Dann ist jedenfalls geregelt, wer bei Versagen zurücktreten muss.

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