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... Wenn ich gefragt wurde, wie es war, neu in einem Land zu sein und die Sprache nicht zu verstehen, so erzählte ich, anfangs habe ich die Schulfächer, aufgrund nicht vorhandener Sprachkenntnisse, anhand der verschiedenfarbigen Heftumschläge unterschieden: Montags hatte ich gelb, blau, zwei Mal rot und dann grün, dienstags blau, gelb, orange, braun, grün. (Lena Gorelik in: Zeit online)

Lena Gorelik

Lena Gorelik, geboren 1981 in Sankt Petersburg, kam 1992 zusammen mit ihrer russisch-jüdischen Familie als „Kontingentflüchtling“ nach Deutschland. Sie ging in Baden-Württemberg zur Schule. Nach ihrer Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München absolvierte sie den Elitestudiengang „Osteuropastudien“.

Aus: Erinnerungen, die. Zuhause, das. (Zeit online)

Ihr erster Roman „Meine weißen Nächte“ erschien im Herbst 2004, die Süddeutsche Zeitung urteilte: „Meine weißen Nächte beweist, dass junge deutsche Literatur sowohl Leichtigkeit als auch Tiefe besitzen kann.“ Ihr zweiter Roman „Hochzeit in Jerusalem" war nominiert für den Deutschen Buchpreis 2007. Im März 2011 erschien ihr Buch „Lieber Mischa”, im März 2012 folgte das erste Sachbuch „Sie können aber gut Deutsch“. Für ihren 2017 erschienenen Roman „Mehr Schwarz als Lila" ist Gorelik für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2018 nominiert. Sie lebt in München.

Website der Autorin

 


Siehe auch das Faust-Kultur-Gespräch mit Lena Gorelik.


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