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11.12.2018, Jamal Tuschick

„Wir müssen uns in Kriegsführung üben“, fordert Cornelia Sollfrank im Vorwort zu „Die schönen Kriegerinnen – Technofeministische Praxis im 21. Jahrhundert“.

Technofeminismus in transnationaler Praxis ist ein Guerillaformat der Zukunft.

Technofeminismus in transnationaler Praxis ist ein Guerillaformat der Zukunft. 

Ein feministisches Internet ist dazu da, Frauen und queere Menschen zu ermächtigen. 

„Befreit von akademischen Konventionen“ arbeiten sie der „Wissensdistribution“ zu. Zugänge zu den Quellen der Macht zu schaffen und sie für die eigenen Kohorten freizuhalten, ist Teil des Kampfgeschehens. So schilderte es Isabell Lorey von transversal.at in der Berliner Buchhandlung pro-qm.de. „Kein klassischer Verlag“ sei transversal.at. Vielmehr garantierte und garantiert ein „Herausgeberinnenkollektiv“ die Produktion von siebenundzwanzig Büchern in vier Jahren.

„Wir tragen Sorge für die Texte“, betonte Lorey.

Alle Titel verlängern eine „queer-feministische Linie“.

Lorey sieht eine feministische Streikbewegung im Geist einer (gesellschaftliche Veränderungen anstoßenden) Widerständigkeit aus Lateinamerika und Spanien auf Deutschland zukommen.

Nach Lorey stellte Cornelia Sollfrank ihre Anthologie „Die schönen Kriegerinnen“ vor. In sieben Aufsätzen werden aktuelle technofeministische Positionen aus Kunst und Aktivismus verhandelt – im Zuge einer Erweiterung der „Denk- und Handlungsansätze des Cyberfeminismus der 1990er Jahre“.

Ich werde das Buch gesondert vorstellen und weise an dieser Stelle nur schon einmal darauf hin.

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