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03.01.2019, Jamal Tuschick

#Wirsindmehr #Unteilbar #DemokratisiertEuch!

Zu den Chancen gesellschaftlicher Politisierung gegen den Rechtsruck - Ankündigung einer wichtigen Veranstaltung am 23. Januar 2019 um 19 Uhr in der Villa Elisabeth, Invalidenstraße 3, 10115 Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren,

angesichts des zunehmenden politischen Einflusses rechtspopulistischer und nationalistischer Parteien in Europa und des Erstarkens anti-feministischer, sexistischer, rassistischer, antisemitischer und islamfeindlicher Positionen formieren sich derzeit neue Formen von politischem Aktivismus und Protest. Darunter sind zahlreiche Stimmen und Positionen, die bisher nicht Teil des politischen Diskurses waren oder nicht sichtbar wurden. So positionieren sich beispielsweise religiöse Gemeinschaften und rufen zu Solidarität auf. Neue, pluralistische Formen politischer Partizipation sind die Folge. Welche Rolle spielen dabei Religionsgemeinschaften und welchen Beitrag können sie für die Entstehung neuer Allianzen leisten? Welches politische Potential steckt in Hashtag-Aktionen wie #metoo, #metwo und Großdemonstrationen wie #unteilbar? Kann diese politische Energie in politischer Mitbestimmung münden und damit zu Veränderung führen?

Diese Fragen diskutieren Hermann Gröhe (Beauftragter für Kirchen und Religionsgemeinschaften der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag), Saba-Nur Cheema (pädagogische Leiterin der Bildungsstätte Anne Frank, Frankfurt a. M.) und Marina Chernivsky (Leiterin des Kompetenzzentrums für Prävention und Empowerment in der Trägerschaft der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland) mit den Dialogperspektiven am 23. Januar 2019 um 19 Uhr in der Villa Elisabeth.

Hintergrundinformationen:

Veranstaltet wird die Diskussion vom Programm „Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch“ des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks. Das Programm Dialogperspektiven lädt seit September 2015 Stipendiatinnen und Stipendiaten unterschiedlicher religiöser und weltanschaulicher Identitäten ein, sich in Seminaren mit konkreten Fragestellungen interreligiöser und weltanschaulicher Themenkomplexe auseinander zu setzen und langfristige Strategien und Methoden für einen kontinuierlichen und zukunftsgerichteten Dialog zwischen Religionen und Weltanschauungen zu entwickeln.

Weitere Informationen zum Programm unter: http://www.dialogperspektiven.de.

Seit seiner Gründung 2009 steht das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk (ELES) für ein traditionsbewusstes, pluralistisches, weltoffenes und selbstbewusstes Judentum. Im Studienwerk treffen sich akademische Exzellenz und Engagement für die jüdische Gemeinschaft und die Gesamtgesellschaft. Mit der gezielten Förderung begabter jüdischer Studierender und Promovierender leistet das Studienwerk zudem einen wichtigen Beitrag für die Ausbildung einer neuen jüdischen Intellektualität.

Das Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk fühlt sich in seiner Arbeit dem Lebenswerk seines Namensgebers Ernst Ludwig Ehrlich, dem Pionier und Brückenbauer des interreligiösen Dialogs in Europa, verpflichtet. Es erachtet die Initiierung dieses Programms als beispielhaft für die Aufgabe der Begabtenförderung, die zukünftige Verantwortungselite des Landes zusammenzubringen und sie auf ihrem Weg zu aktiven Gestalterinnen und Gestaltern der Zukunft zu begleiten.

Kontakt:

Jo Frank (ELES-Geschäftsführer); E-Mail: frank@eles-studienwerk.de

Johanna Korneli (Projektkoordinatorin); E-Mail: korneli@dialogperspektiven.de

Tel.: +49 30 319 981 70 – 18

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