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18.03.2019, Jamal Tuschick

Der strukturelle Ausschluss von People of Colour und Schwarzen Menschen in weißen Kultur- und Bildungsinstitutionen gerät zunehmend in die Kritik. Neue Strategien sollen und härtere Allianzen wollen eine solidarische Praxis initiieren.

Schwarze Perspektiven in weißen Räumen

Kosmetische Maßnahmen und opportunistische Manöver

Die Dramaturgin Elisa Liepsch und der Kurator Julian Warner präsentieren in der von ihnen herausgegebenen Aufsatzsammlung „Allianzen. Kritische Praxis an weißen Institutionen“ Positionen auf einer Gegenschräge zu den Fortschreibungen von „Vorurteilen im Theateralltag und Theaterumfeld“.  Die Anthologie*autorinnen sagen an, was anders werden muss.

„Allianzen. Kritische Praxis an weißen Institutionen“, Hrsg. von Elisa Liepsch, Julian Warner, Transcript Verlag, 304 Seiten, 19,99 Euro

Oft folgt die Öffnung weißer Räume für Schwarze (Themen) dem Wunsch, internationaler (als zuvor) und weltoffen zu wirken. Schwarze auf der Bühne dienen Suggestionen im Spektrum überwundener Abstände. Ihre Gegenwart scheint Rassismus auszuschließen – womöglich nach einem kosmetischen Konzept.

Man gibt dem Eindruck von Diversität einen Spielplatz.

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