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20.03.2019, Jamal Tuschick

Das Theater als Raum der Zivilgesellschaft - Über schwierige Solidaritäten - Ein öffentlicher Think Tank im Hebbel am Ufer.

Kakophonie der Monaden

Max Czollek hört zu

Anna Stiede

Yorgos malt während der Diskussion

Ein schnelles Werk von Yorgos

Wie können wir Allianzen schmieden

und die soziale Frage in einer Klammer mit Feminismus und Antirassismus bearbeiten?

Einig ist man sich,

dass sich am 13.10. letzten Jahres die Solidargesellschaft auf den Straßen Berlins gezeigt hat. Als wir 250.000 waren und uns schworen, anzuschwellen wie eine Flut.

Die Zivilgesellschaft formiert sich 

„Es kommt viel auf uns zu und es steht viel auf dem Spiel“, hieß es.

Die Figur der schwierigen Solidarität, die als Titelheldin zuerst auftaucht, wendet sich mit einem Generaleinwand gegen jene, die „über die Verhältnisse fast aller leben“.

Das stellte Sabine Hark (WIR MACHEN DAS) in ihrem Vortrag fest. Sie führte aus:

Wir sind weit davon entfernt und doch auf dem Weg dahin, „gemeinsame Erträge aus kollektiven Bemühungen“ nach der Logik der schwierigen Solidarität auch mit jenen zu teilen, die wir nicht kennen.

Gelingt das nicht, fallen wir zurück in die Gegenwart einer Kakophonie der Monaden, im Hamsterrad des Egoismus.

„Wir haben längst entschieden, wer überleben darf und wer nicht.“

Dieses Wir muss weg. Weg muss die „soziale Grammatik der Härte“ und die „rohe Bürgerlichkeit“. Aufhören muss der „Klassenkampf von oben“ und die Ontologisierung von Konkurrenz. Stattdessen brauchen wir Narrative der Kollaboration so wie ein Ethos der Solidarität mit jenen, mit denen wir nichts zu tun haben.

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