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22.03.2019, Jamal Tuschick

Eine kurze Geschichte faschistischer Squats in Italien von Heiko Koch - 5. Folge

Rechte Besetzungen außerhalb Roms

Der Teil der rechts­ra­di­ka­len Sub­kul­tur Roms, der zusam­men mit den Casa­Po­und Akti­vis­ten Anfang der 2000er mit den Beset­zun­gen ange­fan­gen hat­te und wie Casa­Po­und in der Fiam­ma Tri­co­lo­re unter­ge­kom­men war, blieb auch wei­ter der Akti­ons­form der Beset­zun­gen treu. Sie­he Giu­lia­no Cas­tel­li­no und das „Casa d’Italia Pra­ti“. Auch in den kom­men­den Jah­ren war die­se Sze­ne mit Beset­zun­gen aktiv und the­ma­ti­sier­ten mit­tels die­ser Akti­ons­form die stei­gen­de Woh­nungs­mi­se­re in Rom — immer wie­der, unter ande­ren Namen und in neu­en Alli­an­zen. Und weit län­ger als Casa­Po­und betrie­ben sie die­se Pra­xis. Giu­lia­no Cas­tel­li­no gehört dabei zu den bekann­tes­ten Expo­nen­ten die­ses Krei­ses, die sich heu­te der „For­za Nuo­va“ (FN) zuge­hö­rig füh­len. Cas­tel­li­no ist mitt­ler­wei­le hoch­ran­gi­ger „For­za Nuova“-Funktionär und Koor­di­na­tor von „Roma ai Roma­ni“ (dt.: Rom den Römern), einer Grup­pe, die der „For­za Nuo­va“ nahe steht.

So besetz­ten Cas­tel­li­no und sein Anhang am 25. Juni 2012 das „Cine­ma Augus­tus“ am Cor­so Vit­to­rio Ema­nue­le 203, um einen sozia­len Treff­punkt dar­aus zu machen. Das ehe­ma­li­ge Kino wur­de aber am 26. März des fol­gen­den Jah­res wie­der geräumt.50 Im Dezem­ber 2012 führ­te die FN drei sym­bo­li­sche Beset­zun­gen gegen Spe­ku­la­tio­nen durch.51 Am 9. Dezem­ber 2016 besetz­te die FN kurz­fris­tig eine Eta­ge des Über­gangs­wohn­heims von Tor­revec­chia, um gegen die Woh­nungs­not zu pro­tes­tie­ren.52 Und am 30. Janu­ar 2017 besetz­te die Grup­pe „Roma ai Roma­ni“ unter Giu­lia­no Cas­tel­li­no tem­po­rär ein Haus in der Via Car­di­na­le Cel­so Cos­t­an­ti­ni.53 Ein wei­te­res Mal besetz­te „Roma ai Roma­ni“ und „For­za Nuo­va“ kur­ze Zeit das ehe­ma­li­ge faschis­ti­sche „Casa del­la Gio­ven­tù“ am Lar­go Aschianghi.54 So eine ver­mut­lich nicht kom­plet­te Über­sicht der Beset­zun­gen durch die „For­za Nuo­va“ und ihrer Struk­tu­ren in Rom.

Neben die­sen völ­kisch-kon­ta­mi­nier­ten, sym­bo­li­schen Aktio­nen gegen Wohn­raum­spe­ku­la­ti­on und für bezahl­ba­ren Wohn­raum orga­ni­sier­te „For­za Nuo­va“ auch Beset­zun­gen mit ande­ren poli­ti­schen Hin­ter­grün­den. So im Rah­men inner­par­tei­li­cher Aus­ein­an­der­set­zun­gen, wie z.B. im Sep­tem­ber 2017.55 

Aber auch in ihren ras­sis­ti­schen Mobi­li­sie­run­gen der letz­ten Jah­re setz­te „For­za Nuo­va“ Beset­zun­gen als Kampf­form in Rom ein. So nahm die faschis­ti­sche Kleinst­par­tei im Jahr 2016 meh­re­re neben­ein­an­der lie­gen­de Läden der öffent­li­chen Immo­bi­li­en­agen­tur Ater in der Via Taran­to in Beschlag, um in dem römi­schen Stadt­teil San Gio­van­ni Lebens­mit­tel an „rein ita­lie­ni­sche“ Fami­li­en abzu­ge­ben.56 Die­ser Treff­punkt der „For­za Nuo­va“ und die Lebens­mit­tel­ver­tei­lun­gen gibt es noch heu­te.57

Waren die­se Beset­zun­gen als Mit­tel zur Inklu­si­on von Men­schen gedacht, so nutz­te die „For­za Nuo­va“ Beset­zun­gen auch als Mit­tel zur Exklu­si­on von Men­schen. Die Inklu­si­on gilt den „eth­nisch rei­nen“ Italiener*innen, die Exklu­si­on den Migrant*innen. Dabei ist bei einer Inklu­si­on nicht an die bestehen­de sozio-poli­ti­sche Ord­nung Ita­li­ens gedacht, son­dern an das Modell, das sich die Faschist*innen alter­na­tiv für Ita­li­en den­ken. Inklu­si­on in eine „Volks­ge­mein­schaft in spe“, bzw. in die Bewe­gung dort­hin. Mit die­ser „natio­na­len Soli­da­ri­tät“ gilt es Sym­pa­thi­en zu wecken und Anhänger*innen zu rekru­tie­ren. Haus­be­set­zun­gen wer­den als Mit­tel zur ras­sis­ti­schen Segre­ga­ti­on und Selek­ti­on ver­stan­den.
So besetz­te „For­za Nuo­va“ im Janu­ar 2017 kurz­fris­tig den Teil­be­reich eines Gebäu­des, das von der Kom­mu­ne als tem­po­rä­re Unter­kunft für durch­rei­sen­de Migrant*innen gedacht war.58 Ein ande­res Mal wur­de eine Beset­zung am 22. März 2017 als Pro­test­form gegen die geplan­te Unter­kunft von Migrant*innen im römi­schen Stadt­teil Tri­on­fa­le genutzt.59 Aber auch in unbe­deu­ten­de­ren Fäl­len nutz­te die „For­za Nuo­va“ die­se Akti­ons­form. So etwa am 24. Janu­ar 2017 zur Ver­trei­bung einer ägyp­ti­schen Fami­lie aus einem Wohn­haus. Die Immo­bi­li­en­ge­sell­schaft Ater ließ hier ein „ita­lie­ni­sches“ Paar zwangs­räu­men und sprach einer ande­ren — dies­mal aus­län­di­schen — Fami­lie die leer wer­den­de Woh­nung zu. So agier­te „For­za Nuo­va“ auf einer eth­nisch zuschrei­ben­den Ebe­ne und spiel­te in der Woh­nungs­fra­ge die Bedürf­nis­se von auto­chtho­ner und nicht-auto­chtho­ner Bevöl­ke­rung gegen­ein­an­der aus.60 In Rah­men die­ser Aus­ein­an­der­set­zung fand vier Tage spä­ter eine wei­te­re Beset­zung des Ater-Sit­zes statt.61 Auch „For­za Nuo­va“ pola­ri­siert, eth­ni­siert und eska­liert die bestehen­den sozia­len Wider­sprü­che. Haus­be­set­zun­gen sind für sie ein Mit­tel der ras­sis­ti­schen Mobi­li­sie­rung und Stra­ßen­po­li­tik.

Längst spricht man von den ras­sis­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen in Ita­li­ens Vor­städ­ten als „guer­ra tra pove­ri“ (dt.: Krieg unter Armen)62, einem Krieg, bei dem nicht ein­mal die faschis­ti­schen Hassprediger*innen aktiv wer­den müs­sen, wie die Ver­trei­bung einer marok­ka­ni­schen Fami­lie im römi­schen Stadt­teil San Basi­lio im Dezem­ber 2016 beweist.63

Rech­te Beset­zun­gen außer­halb Roms

Aber auch fern­ab von Rom fan­den rech­te Beset­zun­gen statt. Die­se wur­den von unter­schied­li­chen faschis­ti­schen Grup­pen durch­ge­führt. Oft wur­den die rech­ten Beset­zun­gen in kur­zer Zeit von der Poli­zei geräumt. So im Juli 2001 das „Spa­zio Socia­le Vener­di 13“ in Vicen­za64, in Cata­nia im Jahr 2005, in Turin, Bari und Bre­scia im Jahr 2008 und in Ostia Lido im Jahr 2009. Auch die Beset­zung eines leer­ste­hen­den Klos­ters in Nea­pel durch Casa­Po­und am 12. Sep­tem­ber 2009 konn­te sich nicht hal­ten. Antifaschist*innen hat­ten kur­zer­hand in der Nähe des „Hic Mane­bi­mus Opti­me“ (H.M.O.) (dt. Hier wird es uns sehr gut erge­hen) eine eige­ne Beset­zung insze­niert. Der nea­po­li­ta­ni­schen Poli­zei wur­de die ent­stan­de­ne Dyna­mik zu viel und sie räum­te bei­de Gebäu­de. Im März 2010 kam es in Pescia zu einer kurz­fris­ti­gen sym­bo­li­schen Beset­zung und in Lame­zia Ter­me schei­ter­te eine „Occup­a­zio­ni a Scopo Abi­ta­tivo“ in dem glei­chen Jahr nach kur­zer Zeit.Erfolg­reich waren bzw. Bestand hat­ten fol­gen­de Beset­zun­gen: Am 26. Dezem­ber 2006 wur­de im 70 Kilo­me­ter von Rom ent­fernt lie­gen­den Lati­na ein leer­ste­hen­des Haus des ita­lie­ni­schen Ener­gie­kon­zerns „Enel S.p.A.“ besetzt. Die Besetzer*innen nann­ten es Casa­Po­und Lati­na. Im Dezem­ber letz­ten Jah­res fei­er­te Casa­Po­und Lati­na sein 12jähriges Bestehen.65 Am 9. April 2009 wur­de das „Spa­zio Libe­ro Cer­van­tes“ in der Via San­ta Sofia 42 in Cata­nia besetzt.66 Es exis­tiert seit neun Jah­ren und ist das ein­zi­ge „Occup­a­zio­ne Non Con­for­me“ in Süd­ita­li­en. Im Som­mer 2017 sol­len die Faschist*innen des „Spa­zio Libe­ro Cer­van­tes“ gehol­fen haben, die ras­sis­ti­sche und men­schen­feind­li­che Anti-Migra­ti­ons­ak­ti­on der so genann­ten „Iden­ti­tä­ren“ mit dem Schiff „C-Star“ vor­zu­be­rei­ten. 

Außer­halb, aber noch zur Metro­po­li­tan­stadt Rom zäh­lend, wur­de am 4. Juni 2007 in der rund 90.000 Einwohner*innen zäh­len­den Stadt Gui­do­nia Mon­te­ce­lio, das „Casa d’Italia Col­le­ver­de“ besetzt. Bis in den Febru­ar die­sen Jah­res bewohn­ten Besetzer*innen die ehe­ma­li­ge Schu­le in der Via Monte­bi­an­co 27 im Stadt­teil Col­le­ver­de. Oben­drein dien­te die rund 30 Kilo­me­ter vom römi­schen Zen­trum gele­ge­ne Immo­bi­lie als Kon­zert- und Ver­an­stal­tungs­ort diver­ser Grup­pen der extre­men Rech­ten, wie der „Azio­ne Tra­di­zio­na­le“, „Coor­di­na­men­to Mili­tan­te“, „Rai­Do“, aber auch von Nazi-Skin­heads. Am 20. Febru­ar 2019 wur­de das Gebäu­de von der Poli­zei geräumt.67

Der Stand der Din­ge

Längst ist die Nut­zung der Akti­ons­form der Haus­be­set­zung durch extre­me Rech­te kein Novum mehr in Ita­li­en. Und vor­bei sind die Zei­ten, da Haus­be­set­zun­gen ein Pri­mat eman­zi­pa­to­ri­scher, lin­ker oder sub­kul­tu­rel­ler Bewe­gun­gen waren. Schwer­punkt der Besetzer*innenbewegung von Rechts war bzw. ist Rom. Dabei ist in der Haupt­stadt nicht allein die Casa­Po­und Ita­lia als Akteu­rin zu nen­nen. Par­tei­na­he Struk­tu­ren der ehe­ma­li­gen „Alle­an­za Nazio­na­le“, vor allem aber die „For­za Nuo­va“, haben Beset­zun­gen schon lan­ge in ihren Akti­ons­ka­non inte­griert. Dabei ist es Casa­Po­und Ita­lia, die die „Cen­tri Socia­li di Des­tra“ wie ein Güte­sie­gel für sich bean­spru­chen. Sie nutzt die Beset­zun­gen zur Insze­nie­rung als natio­nal-revo­lu­tio­nä­re Bewe­gung und Spe­cial-Brand im trans­na­tio­na­len Export ihres Bewe­gungs­mo­dells.

Im Jahr 2019 — nach 18 Jah­ren Beset­zun­gen von Rechts — kön­nen die “Cen­tri Socia­li di Des­tra” lan­des­weit nur auf sechs bestehen­de Squats ver­wei­sen. Und von die­sen “Cen­tri Socia­li di Des­tra” kann Casa­Po­und Ita­lia ledig­lich drei Beset­zun­gen auf sich ver­bu­chen. Die Lan­des­haupt­stadt weist vier rech­te Beset­zun­gen auf. Davon hält Casa­Po­und Ita­lia zwei besetz­te Objek­te. Den „Cir­co­lo Futu­ris­ta Casal Ber­to­ne“ und die „Via Napo­leo­ne III“. Mit dem „Foro 753“ ver­fü­gen die der ehe­ma­li­gen „Alli­an­za Nazio­na­le“ nahen Struk­tu­ren über eine lang­jäh­ri­ges Zen­trum und die „For­za Nuo­va“ hält seit drei Jah­ren die Via Taran­to im Stadt­teil San Gio­van­ni besetzt. Von den zwei außer­halb Roms lie­gen­den Beset­zun­gen ist nur die Beset­zung in Lati­na der Casa­Po­und Ita­lia zuzu­rech­nen.

Die Zei­ten, in denen sich faschis­ti­sche Neu­be­set­zun­gen in Ita­li­en hal­ten kön­nen, sind schon lan­ge vor­bei. Und auch die Beset­zun­gen der „For­za Nuo­va“, die sie in ihren Kam­pa­gnen für eth­nisch „rein ita­lie­ni­sche“ Fami­li­en und/oder zur Ver­trei­bung migran­ti­scher Fami­li­en unter­nimmt, haben eine kur­ze Lebens­dau­er und wei­sen eher einen sym­bo­li­schen Cha­rak­ter auf. Casa­Po­und Ita­lia hat seit 2013 kei­nen wahr­nehm­ba­ren Beset­zungs­ver­such mehr unter­nom­men. Ihre letz­te erfolg­rei­che Beset­zung liegt 11 Jah­re zurück und wur­de im Jahr 2015 geräumt. Die Bilanz die Casa­Po­und Ita­lia auf­zu­wei­sen hat ist — gelin­de gesagt — mick­rig. Und das nicht nur im Ver­gleich zu den besetz­ten Zen­tren der Lin­ken und der „Recht auf Wohnen“-Bewegung. Da hilft es wenig, wenn auf dem Wiki­pe­dia-Arti­kel zu den “Cen­tri Socia­li di Des­tra” für Rom neun, statt vier Beset­zun­gen auf­ge­zählt wer­den.68 Zu einer Aktua­li­sie­rung des Wiki-Ein­trags fehlt es den Autor*innen anschei­nend an Mut.69 Nicht Casa­Po­und Ita­lia, son­dern die „For­za Nuo­va“ sind zur Zeit die Faschist*innen, die Haus­be­set­zun­gen als Instru­ment in ihrer Stra­ßen­mo­bi­li­sie­rung und Kam­pa­gnen­po­li­tik aktiv ein­bau­en. Casa­Po­und Ita­lia hin­ge­gen ruht sich auf alten Lor­bee­ren aus.

Auch das Image der Casa­Po­und Ita­lia als Kämp­fe­rin für Wohn­rech­te steht auf schwa­chen Füßen. Ihr Nar­ra­tiv, das der Haupt­sitz in der Via Napo­leo­ne III für in Not gera­te­ne ita­lie­ni­sche Fami­li­en eine Zuflucht dar­stel­len wür­de, ist stark umstrit­ten. Die Haupt­stadt­pres­se bestrei­tet die­se Selbst­dar­stel­lung und spricht mitt­ler­wei­le vom „Grand Hotel Casa­Po­und“ 70, das vor­wie­gend den eige­nen Mit­glie­dern und Freund*innen zu Gute käme. Die Bewohner*innen wür­den sich jeder Kon­trol­le ent­zie­hen. Dadurch wür­de der Stadt Rom allein im Jahr 300.000 Euro Miet­ein­nah­men ent­ge­hen. Auf­ge­rech­net auf die Jah­re der Beset­zung hät­te Casa­Po­und Ita­lia der Stadt Rom ca. 4 Mil­lio­nen Euro abge­nom­men. Und so wie die Kom­mu­ne sich nicht um eine Räu­mung des Gebäu­des küm­mert, wird den Faschist*innen trotz des „Decre­to Lupi“ aus dem Jahr 2014 auch nicht der not­wen­di­ge Strom und das Was­ser abge­sperrt.

Und auch die Funk­ti­on eines Sozi­al­zen­trums wird für den Haupt­sitz der Casa­Po­und Ita­lia bestrit­ten. Die Nach­bar­schaft wür­de, so die Pres­se, das Gebäu­de nicht als inter­ak­ti­ven sozia­len Part­ner emp­fin­den, son­dern allein als ein poli­ti­sches Zen­trum, von dem dann und wann Patrouil­len, so genann­te “pas­seg­gia­te per la sicu­rez­za” (dt.: Sicher­heits­spa­zier­gän­ge), in den Stadt­teil ein­si­cker­ten, um eine faschis­ti­sche Ord­nungs­macht zu spie­len und Anwohner*innen ras­sis­tisch zu drang­sa­lie­ren. Indi­rekt passt dies auch zu der Selbst­dar­stel­lung der Casa­Po­und, die von sich als eine „ambascia­ta d’Italia” (dt.: ita­lie­ni­sche Bot­schaft) in einem mul­ti-eth­ni­schen Stadt­teil spricht.

50 „Occup­a­to il cine­ma Augus­tus, Cas­tel­li­no: „Spa­zio abban­do­n­a­to““ (Roma Today, 25.06.2012); „Sgom­be­ra­to l’ex cine­ma Augus­tus“ (La Repubbli­ca, 26.03.2013)

51EUR: For­za Nuo­va occupa Tre Fon­ta­ne, Lun­eur ed ex Velo­dro­mo“ (Roma Today, 12.11.2012)

52 „Roma ai roma­ni, case agli ita­lia­ni“: blitz di citta­di­ni e For­za Nuo­va, occup­a­to il muni­ci­pio XIV“ (tg 5 stel­le, 09.12.2016)

53 „Roma ai Roma­ni e l’occupazione del­le case libe­ra a Pri­ma­val­le“ (Fasci­na­zio­ne, 30.01.2017)

54 „Roma, ex Gil di Tras­te­ve­re: alt­ri due milio­ni dal­la Regio­ne per la ria­per­tu­ra a lug­lio“ (La Repubbli­ca, 22.04.2017)

55 „Roma, ri-occup­a­zio­ne via Pai­si­el­lo: pc che “scotta­no” nell’ex sede di Fran­ces­co Stor­ace“ (Osser­va­to­re Ita­lia, 18.09.2017); „No Ius soli e via gli immi­gra­ti, For­za Nuo­va apre il „forti­no“ di via Pai­si­el­lo ai roma­ni sen­za­ca­sa“ (Il Tem­po, 31.08.2017)

56 „Roma, For­za Nuo­va occupa edi­fi­ci Ater a San Gio­van­ni. „Men­sa per soli ita­lia­ni““ (La Repubbli­ca, 11.09.2017); „Roma, sull’Appia via il Cen­tro socia­le ma rima­ne lo spa­zio occup­a­to da For­za Nuo­va“ (Cor­rie­re del­la Ser­ra, 04.09.2018)

57 Foto der For­za Nuo­va in der Via Ater (Face­book Site von For­za Nuo­va, 12.11.2017)

58 „Migran­ti al Ferr­ho­tel, pro­tes­ta la des­tra roma­na. Il comi­ta­to: „Non per­met­te­remo l’apertura““ (Roma Today, 21.01.2017)

59 „Roma, blitz di For­za Nuo­va e Roma ai roma­ni: „No sfrat­ti per cen­tro acco­gli­en­za““ (La Repubbli­ca, 22.03.2017)

60 „Sfrat­to a una don­na incin­ta. E il Comu­ne assegna la casa agli egi­zia­ni“ (Il giorna­le, 24.01.2017)

61 „Estre­ma des­tra con­tro gli sfrat­ti: „Noi rego­la­ri da 753 anni pri­ma di Cris­to““ (Il giorna­le, 28.01.2017)

62 „Roma, quel­la guer­ra tra pove­ri che rac­con­ta un’Italia sco­no­sci­u­ta alle éli­te“ (Il Fat­to Quo­ti­dia­no, 07.12.2016)

63 „Roma, gli abi­tan­ti del­le case popola­ri cac­cia­no una famiglia maroc­chi­na: “Qui non vogli­a­mo negri”“ (Il Fat­to Quo­ti­dia­no, 06.12.2016); „Famiglia maroc­chi­na cac­cia­ta a Roma, Comu­ne: “La casa è sta­ta rioc­cupa­ta, ma non sap­pia­mo da chi”“ (Il Fat­to Quo­ti­dia­no, 08.12.2016)

64 Spa­zio Socia­le “Vener­dì 13”, Vicen­za“ (digi​lan​der​.libe​ro​.it, Juli 2001)

65 Foto: „12 anni di Casa­Po­und Lati­na“ (Face­book-Site: Casa­Po­und Lati­na, 23.11.2018)

66 Inter­net-Site Spa­zio libe­ro Cer­van­tes, La sto­ria

67 „Col­le­ver­de di Gui­do­nia: sgom­be­ra­ta l’occupazione di Casa d’Italia“ (Roma today, 20.02.2019)

68 Lis­ta Cen­tri Socia­li Roma­ni (Romattiva.wordpress)

69 Wiki­pe­dia: Cen­tro socia­le di des­tra

70 „I came­ra­ti abu­si­vi di Casa­Po­und: paren­ti e amici vivo­no gra­tis nel cen­tro di Roma“ (L‚Espresso, 01.03.2018)

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