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31.03.2019, Jamal Tuschick

Während Jenny Marx das Kapital auf Vordermann brachte, zog Karl mit Fritz (Engels) um die Häuser von London. In „I‘m every Woman“ erzählt Liv Strömquist von genialen Frauen an der Seite nervtötender Männer, die außerdem lausige Liebhaber waren.

Gezeichneter Feminismus

Verlagstext

In „I’m every Woman“ setzt sich Liv Strömquist mit dem Mythos vom männlichen Genie auseinander, indem sie die Geschichte aus weiblicher Perspektive umschreibt.

Liv Strömquist, „I‘m every Woman“ avant-verlag, 112 Seiten, 20,-

Die Leser*innen begegnen darin diversen Frauen, die sich im Schatten ihrer allseits gelobten und bewunderten Männer bewegen mussten. Strömquist nimmt die Figuren von Jenny Marx, Priscilla Presley und Yoko Ono, die trotz ihrer Beiträge zu den Erfolgen ihrer Ehemänner zu Fußnoten in den Geschichtsbüchern reduziert wurden, und unterzieht sie einer wohlverdienten Rehabilitation.

Liv Strömquists Gesellschaftskritik beruht auf Fakten und kombiniert unbändige Freude an Sprachwitz und berechtigte Wut mit ihren ausdrucksstarken Zeichnungen.

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