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23.04.2019, Jamal Tuschick

#neverforget

Der Bundestag weigerte sich erneut, sich für den Völkermord an Okahandja und Nama in den Jahren 1904 bis 1908 zu entschuldigen. Vielen Dank an Helin Evrim Sommer für ihre Schilderung des Grauens im Parlament.

Ein angemessener Umgang mit dem Völkermord an den Herero und Nama erfordert das vorbehaltlose Anerkennen, eine aufrichtige Entschuldigung und die Bereitschaft zur Wiedergutmachung. Vielen Dank an Helin Evrim Sommer für ihre mutigen Worte im Bundestag. Siehe & höre hier.

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In keinem Berliner Stadtbezirk werden im öffentlichen Raum so viele Kolonialverbrecher geehrt wie in Neukölln. Eine angemessene Würdigung der Opfer und Gegner*innen des Kolonialismus sucht man hingegen vergeblich. Wir treffen uns in der Wissmannstraße, wo der tansanische Aktivist Mnyaka Sururu Mboro über den Widerstand im ehemaligen „Deutsch-Ostafrika“ berichtet. Dann spazieren wir zum Friedhof am Columbiadamm. Gemeinsam mit dem Herero-Aktivisten Israel Kaunatjike besuchen wir dort das beschämende Gedenkensemble zum Genozid an den Ovaherero und Nama 1904-08 im heutigen Namibia.

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