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Nuran David Calis © Costa Belebasakis

Nuran David Calis

Nuran David Calis wurde 1976 als Sohn armenisch-jüdischer Einwanderer aus der Türkei in Bielefeld geboren. Er studierte Regie an der Otto-Falckenberg-Schule in München und arbeitet heute als Regisseur, Theater- und Drehbuchautor an zahlreichen namhaften deutschprachigen Opern und Theater-Häusern.
Für seine Theaterarbeit wurde Nuran David Calis mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Karl-Skraup-Preis und dem Ludwig-Mülheims-Theaterpreis, einem der bestdotierten Theaterpreise im deutschsprachigen Raum. 2008 kam sein erster Kinofilm Meine Mutter, mein Bruder und ich in die Kinos. 
Neben Calis' klassischen Theaterarbeiten erregten zuletzt seine Stückentwicklungen, die sich mit Herkunft und Zugehörigkeit auseinandersetzen, Aufsehen. So etwa die Produktionen NSU2.0 oder LEAKS: von Mölln bis Hanau. In beiden Stücken führt er das Systemversagen von Verfassungsschutz und Polizei vor Augen, das die jahrelangen Terrorakte der Gruppe Nationalsozialistischer Untergrund und die Vielzahl der von 1992 bis 2020 rassistisch motivierten Morde ermöglichte. Auch sein Anfang des Jahres erschienener autofiktionaler Roman Rausch widmet sich den Themen Rassismus, postmigrantische Identität und systemische Diskriminierung.
Seit der Spielzeit 2025/26 ist Nuran David Calis Schauspieldirektor am Landestheater Salzburg. 
Nuran David Calis lebt in München.

 

Nuran David Calis nimmt am Textland Literaturfest 2026 teil.

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Nuran David Calis nahm am Textland Literaturfest 2020 teil.

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