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14.10.2019, Jamal Tuschick

Vier Tage nach dem Terroranschlag von Halle demonstrierten in Berlin Tausende gegen Antisemitismus und rechte Gewalt. Ausgangspunkt war der Bebelplatz. Da fand zunächst eine u.a. von „Unteilbar“ initiierte Kundgebung statt. Wir gedachten der Opfer des Amokschützen Stephan Balliet und zeigten unsere Solidarität mit der jüdischen Gemeinde. Einvernehmlich wandten sich alle Redner*innen gegen die staatliche Erzählung vom selbstermächtigen Einzeltäter. Mit einer Schweigeminute endete der Stehprotest. Das gemeinsame Schweigen im öffentlichen Raum manifestierte - über Symbol & Metapher und sämtliche Emissionen der Verzweiflung hinausgehend - den Willen der Zivilgesellschaft, sich der rechten Gewalt entgegenzustellen. Dann formierten sich die Demonstrant*innen zum Zug Richtung Neue Synagoge.

Augenblick der Stille

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