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26.10.2019, Jamal Tuschick

Im „Anna Koschke“ sehen die Leute ganz anders aus als das Publikum im Deutschen Theater. Ich suche die Marke der Differenz. Ich finde sie auch, während ich dem deutsch-niederländischen Autorenduo Thomas Hoeps und Jac Toes aka Hoeps & Toes zuhöre. In ihrem neusten Thriller „Die Cannabis-Connection“ fällt einem aufstrebenden Staatssekretär, so sagt es Hoeps lapidar, „eine Jugendsünde auf die Füße“.

Barschel in der Badewanne

Ein echter Staatssekretär - Dr. Günter Krings in der Hauptstadtgerüchteküche und Informationsdrehscheibe „Anna Koschke“. Hier wird durchgestochen, hier liegt ständig ein Ohr vom „Spiegel“ herum. Die Bildzeitung tarnt sich als Feudel. Es wurden schon Aschenbecher im „Anna Koschke“ bestochen. 

„Denken Sie an Barschel in der Badewanne.“

Thomas Hoeps gibt den an moralischer Insuffizienz tödlich gescheiterten Politiker als Beispiel für die Folgen unterschrittener Standards im „Anna Koschke“ zu bedenken. Der Schauplatz unserer Begegnung wird von rauchenden Politikern und ihren Stäben bevölkert. Es personalisiert sich der alerte Mittelbau. Die Leute sehen ganz anders aus als das Publikum im Deutschen Theater. Ich suche die Marke der Differenz. Ich finde sie auch, während ich dem deutsch-niederländischen Autorenduo Thomas Hoeps und Jac Toes aka Hoeps & Toes zuhöre. In ihrem neusten Thriller „Die Cannabis-Connection“ fällt einem aufstrebenden Staatssekretär, so sagt es Hoeps lapidar, „eine Jugendsünde auf die Füße“.

Hoeps & Toes, „Die Cannabis-Connection“, Thriller, Unionsverlag, 350 Seiten, 19,-

Ich habe bereits an anderer Stelle das Ausmaß der in Rede stehenden Delinquenz benannt. Verwirkt wurden Straftatbestände im Spektrum von Untreue, Unterschlagung, Betrug, gefährliche Körperverletzung, versuchter Totschlag, Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung, unbefugte Gebrauchsanmaßung, Widerstand gegen die Staatsgewalt und zig Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Hinzu kommen Körperverletzung mit Todesfolge, vielleicht auch Totschlag, und in jedem Fall Amtsmissbrauch. Diesen Grad/Grat der Kriminalität erreicht man nicht ohne gewisse Voraussetzungen.

Kamrath in der Klemme

Dr. Marcello Kamrath, genannt Marcel, ist in keiner Hinsicht ein kleiner Fisch. Doch dazu später mehr.

Auch Nora Bossong erwähnt Uwe Barschel in ihrem neuen Roman „Schutzzone“. Sie beschreibt den Tatort im weltberühmt Beau-Rivage am Genfer See. Da fand man Barschel am 2. Oktober 1987 in Zimmer 317 unter mysteriösen Umständen tot in der Badewanne. „Herzklappen“ nennt Bossong eine Architektur der Diskretion. Die in einem Antichambre großer Macht servierten Pommes frites verdanken sich einer Zubereitung, die, wie Bossongs Heldin bemerkt, ihren Kartoffelgeschmack als feine Note erhält. Die heimlich Verzauberte gibt ihrem Snobismus die Sporen mit dem blasierten, vor Bedeutungsanstrengung triefenden Bekenntnis, ihr fehle „der Duft alten Frittierfetts“.

Dieser flämische Duft könnte madelein‘esk in Marcel K. aufsteigen, als ihm ein alter Freund aus holländischen Kifferzeiten in Berlin auflauert und das Zusammentreffen dem Zufall unterjubelt. In Wahrheit folgt Sanders Auftritt einer Choreografie (mit komischen und tragischen Aspekten).

Plötzlich steckt Kamrath in der Klemme.

Seine Schöpfer begreifen Kamraths Lage als moralisches Desaster. Er hätte nur einen Fehler einsehen müssen und schon wäre er mit „einer Delle in seiner Karriere“ davongekommen.

Keine Kompromisse

Unerbittlich verteidigen die Autoren ihre narrativen Einfälle gegen Interventionen der kollaborierenden Gegenseite.

„Kompromisse sind Türen zur Unzufriedenheit.“

„Wir gehen nie einen Kompromiss ein“, erklärt Toes.

Stattdessen wird jede Unstimmigkeit auf langen Spaziergängen zwischen Arnheim und Krefeld behoben: im Sinne von ausgetragen. Hoeps und Toes kämpfen um Sätze. Das sind Revisionen unter Experten.

„Wir sind die Experten für unsere Geschichten.“

Ein weites Feld ergibt sich zwischen Fact, Fake & Fiction. Thriller-Leser mögen großzügig über entgleiste Formulierungen und verbrauchte Sprachbilder hinwegsehen; sie sind aber anspruchsvoll, sobald es um Fakten geht. Im konkreten Fall bedeutete das, sich Aufschluss darüber zu verschaffen, ob ein Staatssekretär, so wie Kamrath auf einem Segeltörn, vierundzwanzig Stunden unerreichbar bleiben kann. Eine kompetente Auskunft gewährte den Autoren Staatssekretär Günter Krings.

Als Gerichtsreporter übernahm Toes die kriminalistische Spezialisten-Position. Er weiß: Drogenbarone kontrollieren den Amsterdamer Immobilienmarkt. Ein Drittel der Häuserkäufe erfüllt den Tatbestand der Geldwäsche. Die illegale Prosperität finanziert eine mafiöse Verfilzung, die über kommunale Einheiten hinauswächst; da aber besonders effektiv beziehungsweise verheerend wirkt.

Man erkennt den Feind der zivilen Gesellschaft nicht mehr.

Er hat alle Merkmale des Straßenkampfes abgelegt. Er könnte Redakteur oder sonst ein leitender Angestellter sein - oder als Beamter gemütlich in einer Justizhöhle vor sich hin qualmen. Mit einem Equipment aus dem letzten Jahrtausend illustriert er die institutionelle Erschöpfung seiner Behörde. Für jeden Verrat kassiert er zweimal. Mühelos erreicht er die Pensionsgrenze, ohne inzwischen aufgeflogen zu sein.

Man könnte solche Typen Stringer nennen: das sind die Vor-Ort-Ansprechpartner für Auslandsjournalisten. Sie machen und halten Türen auf. Sie sorgen dafür, dass in die falsche Richtung ermittelt wird. Natürlich gibt es auch noch Gassenhauer in ihren Gewaltmonturen. Sander, der mit Kamrath einst unter jugoslawischen Vorzeichen eine große Nummer im Drogenhandel zu werden bestrebt war und nun ohne den Kumpel als hart bekämpfter Marktführer im Spiel ist, will aus der Verbindung mit dem Drogenbeauftragten der Bundesregierung Kapital schlagen. Er zerrt an Kamraths „zweiter Hülle aus verschwiegener Vergangenheit“.

Kamrath hat genug „Drogenselbstversuche für zwei Leben hinter sich“. Nun erwartet ihn der Kampf ums blanke Dasein. Fraglich ist, ob seine Lieblingsweichspüler im Einsatz gegen einen Feind, der überall sitzt und mit allen Mittel vorgeht, ausreichen.

Vergütete Ohnmacht

Noch kurz zur Marke der Differenz zwischen den Mittelbau-Figuren der Politik und dem durchschnittlichen Premierenpublikum im Deutschen Theater. Macht macht heiß. Man sieht diesen im „Anna Koschke“ durchhängend feiernden Zuträgern aus den Vorzimmern der Entscheider die Nähe zum republikbewegenden Geschehen an. Die gut vergütete Ohnmacht präsentiert sich anders. Bis auf Weiteres ungeklärt bleibt, ob man mit Bundestags-Skills solche Sander- und Stringer-Figuren aus der Filzzone zurückschlagen kann.

Meine Besprechung vom 24.10.

Kamraths Verhängnis

Unter Kiffern gewinnt der Begriff Joint Venture eine Dimension im Jenseits der Geläufigkeit. So ein Joint Venture längst vergangener Tage holt den Staatssekretär Dr. Marcel Kamrath just in dem Augenblick ein, als er für ein Ministeramt in Frage kommt. Das erzählen die seit dreizehn Jahren niederrheinisch grenzüberschreitend kollaborierenden Autoren Thomas Hoeps und Jac Toes aka Hoeps & Toes in ihrem Thriller „Die Cannabis-Connection“.

Viel später, wenn alle Gegenwärtigen längst tot sein werden, könnte ein gründlicher Dokumentarist zu der Überzeugung gelangen, dass die Geschichte bereits 1960 einen ersten Anfang nahm. Zwei von ihren autoritären Eltern verbrühte Teenager gefallen sich in einer gemeinsamen Bewunderung von Marcello Mastroianni in dessen Paraderolle als Marcello Rubini in „La dolce Vita“. Der Name Marcello wird zum Signal einer Glut, die sich immer wieder entfachen lässt. So erscheint es nur natürlich, dass die Mastroianni-Fans im Hochgefühl von Achtundsechzig ihren Sohn Marcello nennen. Doch dann schieben sich Wolken vor die Sonne und der im Frankfurter Häuserkampfmilieu sozialisierte Sponti-Sohn wird prosaisch zum Marcel. Als Marcel taucht er im Amsterdamer Häuserkampf der Kraker-Bewegung mit Kombattantenstatus auf. Auch das ist ein Anfang. Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. Der Grachten-Zauber kulminiert in einer Liebe zu dritt, mit einer Punkerin als Kaiserin Kiki im Mittelpunkt der Ereignisse. Kiki überlebt diesen Anfang nicht.

 

Im nächsten Anlauf macht Marcel Kamrath, inzwischen promoviert und ausgenüchtert, Karriere mit allem, was dazugehört. Die Scheidung geht dann als „Ermüdungsbruch“ über die Bühne.

Zwei vor Gegensätzlichkeit strotzende Möglichkeiten drängen sich vor, sobald man sich Kamrath begreiflich zu machen versucht. In der ersten Lesart ist er ein von seinen Schluri- und Schlaffi-Eltern, die sich nie der altbundesrepublikanischen Wohngemeinschaftstrottelei (nach den antiautoritären Maßstäben der APO-Ära) entziehen konnten, fehlgeleiteter, vom energischen Großvater nach der Devise besser spät als nie doch noch aufs richtige Gleis gesetzter Leistungsträger, dessen wahre Persönlichkeit sich in seiner geschmeidig ausgefüllten Rolle als Staatssekretär auf dem Weg zum Minister offenbart.

Getunter Jedermann

Nicht weniger plausibel lässt sich Kamrath als Krimineller beschreiben. Eine Bereitschaft zur Überschreitung zieht sich durch alle Stadien seines Daseins. Als Adoleszent war er bereit, sich ein Stück vom Kuchen des organisierten Verbrechens auf den Teller zu schieben. Mit knapper Not entkommt er einem mörderischen Desaster. Jahrzehnte später ignoriert er impulsiv rechtsstaatliche Normen. Auch wenn seine Schöpfer, das niederländisch-deutsche Autorenteam Thomas Hoeps und Jac Toes aka Hoeps & Toes, von Jugendsünden und Bagatellen sprechen, die Kamrath zum Verhängnis werden, ist die Latte strafbarer Handlungen doch viel zu lang, um in der Einschätzung keine Beschönigung zu erkennen. Ich rede von Untreue, Unterschlagung, Betrug, Gefährliche Körperverletzung, Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung, unbefugte Gebrauchsanmaßung, Widerstand gegen die Staatsgewalt, zig Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, Amtsmissbrauch und Körperverletzung mit Todesfolge. Ein Staatsanwalt würden sagen: sieben Jahre Sonnenschein ohne Aussicht auf weniger.

Trotzdem genießt Kamrath in der Handlungsgegenwart das Ansehen eines getunten Jedermanns. Der Leser begleitet ihn in ein Designhotel, das aus einem sakralgotischen Bau destilliert wurde. Er segelt mit auf der Yacht eines Superreichen. An Bord wirkt Kamrath netzwerkaktivistisch. Er wirbt eine prächtige Parteispende ein und bringt im Vorübergehen ein Gesetzesvorhaben aus dem Takt seiner Durchsetzung.

Kamrath steht kurz davor, der Legalisierung von Cannabis einen gesetzlichen Rückhalt zu verschaffen, als ihn seine Drogenhändlervergangenheit in der Gestalt eines ehemaligen Komplizen einholt. Kamraths Drogenkarriere fand statt in einem Spannungsfeld zwischen genossenschaftlicher Leutseligkeit im Sit-in-Stil der frühen Achtzigerjahre und Revierkämpfen, die mit härtesten Bandagen ausgetragen wurden. Damals kristallisierten sich die Konturen einer kriminellen Struktur heraus, die, so sagt es Jac Toes in einem Hintergrundgespräch, die niederländische Gesellschaft zersetzt. Abgeordnete der Kartelle treten biedermännisch in Gemeinderäten auf und dirigieren die Kommunalpolitik. Der Korruptionskrake verfasst sämtliche Gesellschaftsgliederungen. Ein Gottvater der Mafia sitzt in Dubai. Seine Wünsche haben Gesetzeskraft. Ordnet er den Tod an, sollte es jedem Gefolgsmann eine Ehre sein, der Anordnung Folge zu leisten.

Kamrath hat es mit solchen Leuten zu tun. Ich berichte bald mehr über seine Abenteuer in einem Überlebenskampf ohne Regeln und Moral. Einmal appelliert er an das Gewissen seines ehemals besten Freundes und nun größten Widersachers. Sander lacht Kamrath freudlos aus. Der Ex-Kraker erklärt: Ein Politiker, der ihm moralisch käme, stünde im Begriff das Niveau von Kneipensuffinsuffizienz zu unterschreiten. Ach so, die beiden (von falschen Entscheidungen) Verschlungenen treffen sich oft in der legendären Berliner Politikerschwemme „Anna Koschke“.  Ebenda sprach ich mit Thomas Hoeps und Jac Toes in der Gegenwart leibhaftiger Staatssekretäre.

Erster Teil der Besprechung

Deutsch-Niederländische Kollaboration

Seit dreizehn Jahren kollaborieren sie niederrheinisch grenzüberschreitend. Gestern bekannten sie sich schuldig auf einem Schauplatz ihrer jüngsten Kollaboration – dem „Anna Koschke“. In der beispielhaften Berliner Bulette & Bier Destille lasen Thomas Hoeps und Jac Toes aka Hoeps & Toes aus ihrem Thriller „Die Cannabis-Connection“. Mit dem - an televisionäre Polit-Performances von Kienzle & Hauser erinnernden - Auftritt folgten sie einer Einladung von Günter Krings. Der Staatssekretär im BMI erwarb Verdienste als Berater der Autoren. Thriller funktionieren nach der Focus-Devise: Fakten, Fakten, Fakten. Die lieferte der Insider. Im Gegenzug boten Hoeps & Toes eine beinah private Lesung im öffentlichen Wohnzimmer des Politikers.

 

Adolfs Akzent

Zwei Tage hängt Marcel Kamrath im Dunstkreis der Kraker* ab. Dann gehört er dazu. Als deutscher Revolutionsromantiker im niederländischen Häuserkampf hütet er sich davor lautstark aufzutreten. Sein Akzent provoziert allergische Reaktionen. Erinnerungen an die deutsche Besatzungszeit erhalten der Vulnerabilität viele Einfallstore. Die Abneigungen gegen „Adolfs“ stellt die einzige Gemeinsamkeit zwischen den Krakern und der Polizei dar. Im Zweifelsfall setzt es was von beiden Parteien.

*Seit Ende der 60er Jahre besetzte die Kraker-Bewegung in Amsterdam Häuser und bewahrte so viele verblasste Schmuckstücke vor Abriss nach Verfall. Die historische Architektur wurde liebevoll, mitunter pietistisch-pittoresk in Stand gesetzt und bietet sich heute als Sehenswürdigkeit an. Die für Normalsterbliche unerschwinglichen Immobilien wechseln oft im Cash-Modus die Besitzer. Ein Drittel der einschlägigen Transfers seien Bargeldgeschäfte unter Drogenbaronen.

Das erklärten Thomas Hoeps und Jac Toes gestern Abend im „Anna Koschke“. Die bespielhafte Berliner Bulette & Bier-Destille liefert der „Cannabis Connection“ einen Schauplatz. Der Verlag bewirbt den Titel als Thriller. Für das deutsch-niederländische Autorenduo ist CC ein „psychologischer Roman“.

Delegierte der Kartelle

Ein doppeltes Agens treibt Hoeps‘ & Toes‘ jüngste Produktion an. Erstens plädieren beide für eine Legalisierung von Cannabis, um den kriminellen Sumpf rund um einen, von der Gesetzeslage emanzipierten Konsum trocken zu legen. Sechzig Prozent der niederländischen Hanfproduktion sei, so die Autoren, für den deutschen Markt bestimmt. Mit den Profiten aus diesem Geschäftsfeld verbessere sich das organisierte Verbrechen.

Zweitens schildern die Autoren durchaus mit aufdeckenden Absichten einen mafiösen Filz in den Niederlanden. Delegierte der Kartelle bescherten in Gemeinderäten der niederträchtigen Scheinheiligkeit Triumphe.

In Deutschland wisse man zu wenig darüber. Hoeps & Toes sprechen von einem „moralischen point of no return“, der in der Politik auf allen Ebenen auch in Deutschland ständig überschritten wird, da man verlernt habe, inne zu halten und zu seinen Fehlern zu stehen. Diesem Phänomen setzen die Kollaborateure ein Denkmal. Ihrem Helden Kamrath „fällt eine Jugendsünde auf die Füße“. Im Handlungsjetzt ist er schon lange kein verkrachter Grachten-Bummler, Haschhändler und Antifa-Intifada-Filou mit dem obligatorischen Palästinensertuch als Erkennungszeichen unter freidrehenden Müßiggängern, die sich radikal gerieren. Stattdessen verkörpert er all das, was einen Staatssekretär auszeichnet.

Hoeps & Toes beweisen ihre Meisterschaft in der Darstellung einer unglaublichen, zugleich vollkommen alltäglichen Flexibilität. Mich erinnert die kalte Präzision an André Malraux‘ 1933 Roman „So lebt der Mensch“.

In jedem steckt ein Kamrath. Man muss ihn bekämpfen, damit er nicht die Regie übernimmt und der Korruption die Tür öffnet.

Kamrath gilt als kommender Mann mit Aussichten auf einen Kabinettsposten, als ihn seine Vergangenheit in Gestalt eines holländischen Drogen-Spezis mit Kraker-Referenzen einholt. Eine scheinbar zufällige Begegnung gehört in Wahrheit zu einem mafiösen Manöver. Kamrath verliert sein gutes Leben in Sekunden. Ein Joint und ein Junkie verändern die Koordinaten schneller als Kamrath gucken kann. Plötzlich muss er fighten, um nicht unterzugehen.

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