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10.01.2020, Jamal Tuschick

»Letztendlich ist "Der Hund" nichts anderes als die Geschichte eines ikarushaften Aufstiegs einer verlorenen Seele. Die Geschichte eines chaotischen Dämons, der die Welt der Ordnung komplett und für immer durcheinanderbringt.« AKIZ

Aus einem Kellerloch im Kosovo

Akiz, geboren 1969, studierte Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg und lebt heute in Berlin. Zwei seiner Filme wurden für den Studenten-Oscar nominiert. 1999 ging er nach Los Angeles, wo er als Regisseur, Drehbuchautor, Maler und Bildhauer arbeitete. 2007 führte er in Das wilde Leben Regie. Sein Spielfilm Der Nachtmahr feierte 2015 auf dem Filmfest Locarno internationale Premiere. Aktuell bereitet Akiz seinen nächsten Film Die Königin der Frösche vor, der 2021 in die Kinos kommen soll. Der Hund ist sein erster Roman. Die Idee dazu kam ihm, als er im Los Angeles der 1990er Jahre viel Zeit am Pass eines Edelrestaurants verbrachte, in dem einer seiner Freunde jobbte.

(c) Lula Bornhak

Hanser-Pressetext

Genial und unmenschlich: Der Hund ist ein Ausnahmetalent – ein Waisenjunge, halb verhungert aus einem Kellerloch im Kosovo gekrochen, kann er kochen, dass es einem das Herz zerreißt. Seine Kreationen mögen wie überfahrene Tiere am Wegesrand aussehen, doch wer sie kostet, kann sich im überwältigenden Geschmack selbst erkennen: Schönheit und Hässlichkeit offenbaren sich, Verzweiflung und Sehnsucht brechen sich Bahn.

Die Gerichte des Hundes machen süchtig und manch einer hängt an diesem Geschmack wie andere an der Nadel. Mit seinem Debüt Der Hund lädt Akiz zu einer Achterbahnfahrt durch die Welt der Sterneküche – überbordend barock und hart an der Grenze des guten Geschmacks.

Buchpremiere

Do, 30. Januar | 19.30 Uhr

Maschinenhaus/Kulturbrauerei | Berlin 

Leipziger Buchmesse 2020

am Do, 12. und Fr, 13. März zu Gast

lit.COLOGNE-Debütpreis 2020

Sa, 14. März | 19.30 Uhr

Friedrich-Wilhelm-Gymnasium | Köln  

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