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03.03.2020, Jamal Tuschick

Pressemitteilung - Der Ticketverkauf des diesjährigen African Book Festival ist gestartet. Zum Auftakt lädt das Festival zu einer musikalischen Reise durch die Literaturgeschichte Angolas ein. Aline Frazão und Toty Sa'Med liefern den Sound zu einem Eröffnungsabend, der Poesie, Storytelling und die Musik der Hinterhöfe Luandas vereint.

Telling the Origin Stories

Aline Frazão

Aline Frazão - Peit Ta Segura

Peit Ta Segura is the first single from Aline Frazão’s fourth album “In the Rain”. Mixing up Atlantic vibes and European sound in such a fine way. Source

Ab sofort können auf der Homepage des African Book Festivals und in der Buchhandlung InterKontinental in Friedrichshain Karten für diese Eröffnungsveranstaltung sowie Festival- und Tagespässe für das African Book Festival im April 2020 erworben werden.

Die Veranstaltung trägt den Titel “Etu Tucasi Ciwa”, was auf der Bantu-Sprache Kimbundu so viel wie „Uns geht es gut“ bedeutet und widmet sich den literarischen und musikalischen Traditionen der Musseques, der Armenviertel Luandas.

Der angolanische Schriftsteller und Musiker Kalaf Epalanga wird als Kurator des dritten African Book Festivals gemeinsam mit José Eduardo Agualusa, dem diesjährigen Headliner, durch den Abend führen und literarische Positionen des südwestafrikanischen Landes vorstellen. Dabei liegt ihr Fokus auf dem Geschichtenerzählen, wie es auf den Hinterhof-Partys der Vororte und Slums der angolanischen Hauptstadt gelebt wird.

Musikalisch begleitet werden die beiden von der angolanischen Singer-Songwriterin Aline Frazão, einer der bekanntesten Musikerinnen der lusophonen Welt. Sie wuchs in Luanda auf, studierte in Lissabon und lebte längere Zeit in Spanien.  Bereits als Kind begann sie Lieder zu schreiben und hatte erste Auftritte als Sängerin. Ihre Musik oszilliert zwischen Fado, Bossa Nova, Jazz, Indie-Elementen und der Musik der Kapverdischen Inseln. Unterstützt wird sie von dem Gitarristen und Singer-Songwriter Toty Sa'Med, der 2016 seine erste LP veröffentlichte und ebenfalls aus Luanda stammt.

Das Festival steht in diesem Jahr unter dem Motto „Telling the Origin Stories“ und stellt Fragen nach der Herkunft, Zugehörigkeit und Identität. Ziel des Festivals ist es, ein größeres Bewusstsein für die Existenz intellektueller Debatten, hervorragender Kunst und insbesondere ausgezeichneter zeitgenössischer Literatur in allen 54 afrikanischen Ländern zu fördern und ins Gespräch zu bringen. Dieser Aufgabe widmen sich sowohl Kurator Kalaf Epalanga als auch Headliner José Eduardo Agualusa beim diesjährigen African Book Festival insbesondere mit Blick auf lusophone Literatur. 

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Künstlerische Leitung: Kalaf Epalanga
Ort: Villa St. Elisabeth, Invalidenstr. 4a, 10115 Berlin

Festivalleitung:

Karla Kutzner                    k.kutzner@interkontinental.org                 0176 22 96 59 77

Stefanie Hirsbrunner       s.hirsbrunner@interkontinental.org         0157 87 16 58 23

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