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18.07.2020, Jamal Tuschick

Betreff: PM Wiedereröffnung Ballhaus Ost im September

Company Christoph Winkler über Krebs und Rassismus | Marie Schleef und Anne Tismer mit 100% Frauen*

ON HELA © Dieter Hartwig

Pressetext von Anne Brammen
Nach langer Pause werden wir unsere Türen im September endlich wieder öffnen und starten mit zwei ganz fantastischen Produktionen in die Spielzeit 2020/2021 - unter neuen Vorzeichen, die wir gerade selbst noch kennenlernen. Ich freue mich, wenn Sie unser Programm ankündigen oder darüber berichten.  
 
DER SEPTEMBER IM BALLHAUS OST - IN KÜRZE: 
 
In der Tanzperformance »On Hela - The Colour of Cells« stellt Choreograf Christoph Winkler seine eigene Krebserkrankung der Biografie von Henrietta Lacks gegenüber, die 1951 an Gebärmutterhalskrebs starb und unwissentlich das Material für die erste im Labor kultivierte menschliche Zelllinie lieferte. Die Solo-Performerin Lois Alexander erzählt die Geschichten, erklärt Zusammenhänge und Widersprüche und windet sich tanzend durch das vielschichtige Material, zur Musik von Sun Ra, Alice Coltrane und Max Roach. Mitten in der bundesweiten interkulturellen Woche zeigt Christoph Winkler den Abend zum zweiten Mal nach der Premiere im Dezember 2019 im Ballhaus Ost.
 
Nach vielen verschobenen Premieren der letzten Monate freuen wir uns ganz besonders auf diese: Regisseurin Marie Schleef und Performancekünstlerin (und Ballhaus Ost-Gründerin) Anne Tismer haben sich zusammengetan, um in einem achtstündigen Marathon den vergessenen Namen und Biografien von Frauen* Raum und Zeit zu geben. »Name Her. Eine Suche nach den Frauen+« entspringt aktuellen feministischen Diskursen um Intersektionalität und setzt dem langwierigen CDU-Debakel um die Frauenquote klare Zahlen entgegen: 100% Frauen* mit 25.000 Namen. Nach der Premiere im Ballhaus Ost zieht das Team weiter ins Kosmos Theater Wien und an die Münchner Kammerspiele. 
 
On Hela - The Colour of Cells
von Company Christoph Winkler
18. | 19. | 20. September 2020, jeweils 20.00 Uhr
Tanzperformance | In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln | Dauer: 60 Minuten | 10-15 Euro | VVK ab Anfang August
 
Das Tanzstück geht von der Geschichte der HeLa-Zellen aus, der ersten jemals im Labor kultivierten menschlichen Zelllinie. Die Zellen stammen von Henrietta Lacks, einer afroamerikanischen Frau, die 1951 an den Folgen von Gebärmutterhalskrebs verstarb. Im Rahmen der Tumorbehandlung wurden ihr Zellen entnommen und ohne ihr Wissen an ein Labor weitergegeben. Dort stellte sich heraus, dass die Zellen »unsterblich« sind, sich endlos weiter teilen. Forscher*innen gelang es, daraus die erste menschliche Zelllinie zu züchten und anschließend zahlreiche medizinische Entdeckungen zu machen, u.a. die Polioimpfung sowie in der Krebs- und AIDS-Forschung. 
Der Choreograf Christoph Winkler, selbst seit einem Jahr an Krebs erkrankt, nimmt die Geschichte der HeLa Zellen zum Anlass, um in einem dokumentarischen Tanzstück diese Geschichte mit seinen eigenen Erfahrungen der Krankheit in Beziehung zu setzen. Gemeinsam mit der Tänzerin Lois Alexander kreiert er ein Solo, das sich mit Fragen von Ethik, Privilegien und Rassismus auseinandersetzt. Dabei verknüpfen sie beide Geschichten miteinander und vergleichen die unterschiedlichen, gesellschaftlichen Situationen in denen die Krankheit verläuft und reflektieren die Widersprüchlichkeiten. Musiken aus der Blütezeit des Jazz u.a. von Sun Ra, Alice Coltrane und Max Roach bieten Raum für tänzerische Exkursionen und werden mit Spoken Word Texten von Autor*innen wie Marlene Nourbese Philip und Anne Boyer ergänzt. 
 
Christoph Winkler zeigt seit vielen Jahren Tanzstücke am Ballhaus Ost, zuletzt das Solo »Die Bretter, die die Welt bedeuten - Embawo Ezitegeza Ens« mit Robert Ssempijja. Außerdem kuratierte er im März 2019 gemeinsam mit dem Team vom Ballhaus Ost das Fan Fic Festival. Mit Lois Alexander verbindet ihn ebenfalls eine längere Zusammenarbeit, u.a. war sie 2017 Teil des Ensembles von »Sheroes«.
 
Konzept, Choreografie: Christoph Winkler 
Tanz: Lois Alexander 
Ausstattung: Valentina Primavera 
Kostüme: Raki Fernandez 
Video Installation: Josephine Freiberg
Produktionsleitung: Laura Biagioni 
Technische Leitung: Fabian Eichner 
Produktionsassistenz: Gabriella Fiore

Eine Produktion der Christoph Winkler Company in Kooperation mit dem Ballhaus Ost. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.
  
Pressestimmen: Seda Niğbolu, tanzschreiber.de, 13. September 2019 https://tanzschreiber.de/die-last-des-aufklaerungswunsches/
Wenn Christoph Winkler sich als Choreograf mit der eigenen Krebserfahrung auseinandersetzt, begibt er sich auf ein emotional und gesellschaftspolitisch sehr aufgeladenes Feld, das künstlerisch noch nicht viel erforscht wurde. Und das macht er in der Rolle eines gebildeten weißen Mannes, der in einem Land ohne absolute Armut Zugang zur Behandlung hat und sich seinen Privilegien bewusst ist. Jede Entscheidung bei »On HeLa – The Colour of Cells« scheint von diesem Bewusstsein und dem Verantwortungsgefühl geprägt zu sein. Winkler erzählt eine persönliche Geschichte, aber weniger seine. [...] Lois Alexander verkörpert dabei alles. Sie ist die Botschafterin, Erzählerin, Tänzerin, Spoken-Word-Dichterin. […] Wie Lois Alexander tanzt, erinnert an eine Aussage von Autorin Anne Boyer in ihrem vor kurzem erschienenen Memoire »The Undying«. Boyer erzählt von dem blendenden Kontrast zwischen der Zerstörung durch Chemo und dem zarten Bild ihres Tumors, das sie zum ersten Mal auf einem leuchtenden Bildschirm sah.
 
Name Her. Eine Suche nach den Frauen+
von Marie Schleef
Premiere 25. September 2020, 18.00 Uhr
weitere Vorstellungen 26. September 2020, 16.00 Uhr | 27. September 2020, 14.00 Uhr
Durational Performance | In deutscher Sprache | Gesamtdauer: ca. 8 Stunden,  4 Teile je 90 Minuten mit 30 Minuten Pause | 10-25 Euro | VVK ab Anfang August
 
»Name Her. Eine Suche nach den Frauen+« ist die archäologische Mission einer alternativen Geschichtsschreibung aus weiblicher* Sicht. Die Performance rückt jene in den Mittelpunkt, die bislang einen blinden Fleck der Historiografie darstellten, und nennt sie beim Namen: Weibliche* Komikfiguren, Künstlerinnen*, Wissenschaftlerinnen*, Mütter*, Urgroßmütter*, Ururgroßmütter*, Märtyrerinnen*, Köchinnen*, Banditinnen*, Kriegerinnen*, Herrscherinnen*, Raumfahrerinnen* sowie Superheldinnen*. »Name Her« sucht und findet sie – unabhängig vom sozialen oder kulturellen Hintergrund, von A bis Z, in Form Tausender Frauenvornamen aus der Weltgeschichte sowie Hunderten von Anekdoten, Schicksalen, Video- und Musikeinspielungen und Tanzpassagen. Marie Schleef und Anne Tismer reagieren mit ihrer Long Durational Performance auf die Unsichtbarkeit und Abwesenheit der Frau* und werfen sich tief in Genderdiskurs rund um Vornamen, ihre Macht und Stigmata.
 
Performance und Text: Anne Tismer
Idee, Konzept, Text und Inszenierung: Marie Schleef
Bühne und Kostüm: Jule Saworski
Dramaturgie: Laura Andreß
Kommunikation und Netzwerk: Wiebke Jahns
Hospitanz: Michiko Günther
Mitarbeit Produktion: Ruben Müller

Eine Produkion von Marie Schleef in Kooperation mit dem Ballhaus Ost, den Münchner Kammerspielen und dem Kosmos Theater Wien. Gefördert mit Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und durch das Bezirksamt Pankow von Berlin, Amt für Weiterbildung und Kultur – Fachbereich Kunst und Kultur.
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Die Long Durational Performance »Name Her. Eine Suche nach den Frauen+« ist die archäologische Mission einer alternativen Geschichtsschreibung aus weiblicher* Sicht. Als Reaktion auf die im aktuellen feministischen Diskurs beschriebene Unsichtbarkeit und Abwesenheit der Frau, rückt die Performance jene in den Mittelpunkt, die bislang einen blinden Fleck der Historiografie darstellten, und nennt sie beim Namen: Weibliche Komikfiguren, Künstlerinnen, Wissenschaftlerinnen, Mütter, Urgroßmütter, Ururgroßmütter, Märtyrerinnen, Köchinnen, Banditinnen, Kriegerinnen, Herrscherinnen, Raumfahrerinnen sowie Superheldinnen. »Name Her« sucht und findet sie – und zwar von A bis Z in Form von über 25.000 Frauenvornamen aus der Weltgeschichte sowie hunderten von Anekdoten und SchicksalenNach einer monatelangen, archäologischen Mission, die prägende Frauenfiguren der Geschichte, jene, die es hätten werden sollen, wieder in Vergessenheit Geratene, Verfolgte sowie von der Geschichtsschreibung Ignorierte zu Tage bringt, überführt »Name Her« diese Vielzahl an Einzelschicksalen und die damit verknüpften Namen schließlich in eine alphabetische Listung und stellt ihre Protagonistinnen non-hierarchisch und unabhängig ihres kulturellen und sozialen Hintergrunds nebeneinander. Von Aabidah bis Zwanette steuert die Performancekünstlerin Anne Tismer einmal quer durch das Alphabet und haucht ihren Vorgängerinnen und Zeitgenossinnen durch Video- und Musikeinspielungen, Erzähl- und Tanzpassagen Leben ein.»Name Her« wirft sich tief in den Genderdiskurs rund um Vornamen, ihre Macht und Stigmata und bildet ein performatives Lexikon aus historischen, literarischen und fiktionalen Figuren sowie Anekdoten zu nach Frauen benannten Geschichtsereignissen und gesellschaftlichen Phänomenen. Ein alternativer Blick auf die Menschheitsgeschichte – ganz ohne die Erwähnung von Männernamen. Die Long Durational Performance gliedert sich in 4 Buchstabenblöcke, die jeweils durch eine  Pause getrennt sind und auch einzeln besucht werden können.

Inspiriert durch das hochmittelalterliche Vorbild der Beatriz de Dia (etwa 1175 bis 1212), wird »Name Her« selbst als Trobairitz, als Minnesängerin des 21. Jahrhunderts, fungieren und nach seiner ersten Spielserie in Berlin eine Reise durch den deutschsprachigen Raum antreten. Erste Etappen dieser Gastspiel-Tour bilden das feministische Kosmos Theater in Wien (02. | 03. Oktober 2020 und die Münchner Kammerspiele. Dem Prinzip solidarischer und demokratischer Wissensaneignung folgend, soll die Sammlung an Namen und Anekdoten zudem stetig um neue Beiträge erweitert und öffentlich zugängig gemacht werden.
Die nach »Die Fahrt zum Leuchtturm« (Premiere Oktober 2018 an der Volksbühne Berlin) zweite Zusammenarbeit der Regisseurin Marie Schleef mit der Performancekünstlerin Anne Tismer formt zeitgleich den zweiten Teil ihrer gemeinsamen Trilogie »Räume der Emanzipation« – konzipiert, um weiblichen Positionen in der Darstellenden Kunst eine größere Sichtbarkeit und Stimme zu verleihen.
 
Marie Schleef ist Regisseurin. Sie interessiert sich besonders für den weiblichen Narrativ und fokussiert sich auf Texte von Autorinnen die bisher kaum oder gar nicht auf deutschsprachigen Bühnen gespielt wurden. Zudem fügt sie Texten des männlich-etablierten Theaterkanons einen weiblichen Blick hinzu. 2014 schließt Marie Schleef ihren Bachelor of Arts in Theater and Performance am Bard College in New York ab. Anschließend studiert sie Schauspielregie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Es folgen Regieassistenzen an der Volksbühne Berlin, u.a. bei Susanne Kennedy (Women in Trouble und Coming Society). Im Oktober 2018 kommt ihre Diplominszenierung »Die Fahrt zum Leuchtturm« nach dem gleichnamigen Roman von Virginia Woolf an der Volksbühne Berlin heraus und wird nach Hamburg zum Körber Studio für Junge Regie 2019 eingeladen. Im Herbst 2019 veröffentlicht Marie Schleef die Lecture Performance »There Have Always Been Kings AND Queens«, basierend auf dem schriftlichen Teil ihrer Diplomarbeit über die Abwesenheit des weiblichen Kanons in der deutschsprachigen Theaterlandschaft. Sie betreibt auf ihrem Instagram-Kanal (@marieschleef) das Onlineprojekt #womenwhoshouldnotbeforgotten, welches sich in bilingualen (DE/ENG) Kurztextformaten mit Narrativen obskurer Frauen befasst sowie Kuriositäten rund um feministische Themen aufgreift. 2020 erscheint die Long Durational Performance »Name Her. Eine Suche nach den Frauen+« sowie »Die Blechtrommel« von Günter Grass am Schauspiel Köln (Premiere: 29. November 2020). 
 
Anne Tismer ist Performancekünstlerin, Autorin und bildende Künstlerin. Mit einer performativen Stimm- und Sprechhaltung und einem physischen Darstellungsstil setzt sie ihren Körper als Medium ein und befragt die Grenzlinien zwischen den darstellenden Künsten. Nach ihrem Schauspielstudium am Max-Reinhardt-Seminar in Wien beginnt Anne Tismer 1989 an den Theatern Freiburg, Stuttgart, Frankfurt und Bochum eine langjährige Zusammenarbeit mit Jürgen Kruse. Parallel arbeitet sie u.a. mit Frank Castorf und Dimiter Gottscheff und ab 1997 u.a. mit Matthias Hartmann, Peter Stein, Luc Bondy, Tom Kühnel, Elias Perrig und Calixto Bieito. 1999 wird Anne Tismer mit zwei Interpretationen zum Berliner Theatertreffen eingeladen. 2001 wird sie Ensemblemitglied an der Schaubühne am Lehniner Platz. 2003 wird sie zur Schauspielerin des Jahres gewählt und mit dem Deutschen Kritikerpreis sowie dem 3-Sat Innovationspreis ausgezeichnet. Ab 2004 arbeitet sie zusammen mit der Gruppe Dorky Park von Constanza Macras, dem bildenden Künstler John Bock, der Gruppe Das Helmi, dem Theater Thikwa und der Performancegruppe Ginterdorfer/Klaßen. 2006 gehört Anne Tismer zu den Mitbegründer*innen des Ballhaus Ost, wo zahlreiche Performances entstehen. Es folgen Einladungen in die USA, nach Belgien, Korea und Taiwan. Ab 2006 arbeitet sie auch in Belgien, u.a. mit Lars Norén, wo sie 2009 als erste ausländische Künstlerin den Prix Spécial de la Critique Théâtre et Danse erhält. 2008 wird sie vom Goethe-Institut Lomé nach Togo eingeladen. Hier lernt sie den Autor und Regisseur Joël Ajavon und den Performer David Ganda kennen, mit denen sie zahlreiche Kunstaktionen entwickelt. 2016 wird sie in Lomé in die Hip Hop Gruppe New Star Dance Company des Choreografen Meier Eden Akakpo aufgenommen, die 2017 Togo bei den Jeux de la Francophonie in der Elfenbeinküste vertritt. Von 2017 bis 2019 ist sie Ensemblemitglied an der Volksbühne Berlin.
 
Über das Ballhaus Ost
 
Das Ballhaus Ost in Berlin-Prenzlauer Berg ist eine Spielstätte für freies Theater, Performance, Tanz, Musiktheater und Musik. Als Experimentierbühne für unterschiedlichste Formen zeitgenössischen Theaters lädt es das Publikum dazu ein, neue Wege der künstlerischen Auseinandersetzung mit heutigen Lebenswirklichkeiten zu erleben und zu entdecken. Sowohl die ästhetischen Mittel als auch das breite thematische Spektrum sind geprägt von einer gesellschaftskritischen Haltung und der Suche nach Alternativen zu normativen Strukturen. Urbanität und Lokales, Überraschungen und Herausforderungen, Geschichte und Queeres, Narration und Dokumention haben ihren Platz im Spielplan, und auch für non-German Speakers finden sich häufig spannende Arbeiten.
 
Beheimatet in der 1907 erbauten ehemaligen Feier- und Versammlungshalle der Freireligiösen Gemeinde Berlin, ist das Ballhaus Ost Wirkstätte für viele etablierte Gruppen und Künstler*innen der freien Szene (u.a. das Schaumstoff-Puppentheater Das Helmi, der Choreograph Christoph Winkler und das Performance-Kollektiv vorschlag:hammer). Zugleich bietet es weniger bekannten Akteur*innen der vitalen freien Berliner Theaterszene Raum, ihre Arbeiten zu präsentieren und neue Ästhetiken zu entwickeln. Der Spielplan wird ergänzt durch Gastperformances aus dem deutschsprachigen Raum und darüber hinaus.
 
Gegründet wurde das Ballhaus Ost 2006 von den Regisseuren Uwe Moritz Eichler, Philipp Reuter und der Schauspielerin Anne Tismer als selbstverwaltete Künstler*innen-Bühne, nachdem der Saal zu DDR-Zeiten als »Casino des Handwerks« und nach der Wende als Billardsalon und Club genutzt wurde. Seit 2011 leiten Daniel Schrader und Tina Pfurr das Ballhaus Ost und entwickelten es zu einer Ankerinstitution der Berliner freien Szene relevanten, mit Neugier nach neuen künstlerischen Formen und Kollaborationen kuratierten und eine diverse, vielfach internationale Künstler*innen-Community vertretenden Spielstätte.