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12.09.2020, Jamal Tuschick

Rbb-Kultur und das Literaturhaus Berlin loben den Walter-Serner-Preis 2020 aus

Symbolfoto © Jamal Texas Tuschick

Ausschreibungstext

Autorinnen und Autoren sind herzlich eingeladen, sich bis zum 16. Oktober 2020 mit unveröffentlichten Kurzgeschichten zu bewerben, die in der erzählerischen Tradition von Walter Serner vom Leben in den großen Städten berichten – ob digital oder analog, mit Pandemie oder ohne, autofiktional oder total erlogen. Gesucht werden Texte, die sprachmächtig und scharfsinnig von den Herausforderungen des urbanen Lebens erzählen.

Über die Gewinnerinnen und Gewinner entscheiden die fünf Jurymitglieder: Nadine Kreuzahler und Anne-Dore Krohn vom rbb, Janika Gelinek und Sonja Longolius vom Literaturhaus Berlin sowie als Gastjurorin die Schriftstellerin und Journalistin Kathrin Passig.

Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird am 30. November 2020 verliehen. Die Gewinnergeschichte wird von rbbKultur aufgezeichnet und im Programm gesendet. Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger waren unter anderen: Christina Griebel, Silke Schütze, Michael Kumpfmüller, David Wagner und Isabella Straub.

Textvorgaben und Einsendeschluss

Die eingereichten Kurzgeschichten sollen als PDF an folgende Adresse gesendet werden: walter-serner-preis@rbbkultur.de.

Die Geschichte darf maximal 15.000 Zeichen haben, inklusive Leerzeichen. Der Name der Autorin/des Autors und eine Kurzbiografie sollten nicht auf dem Manuskript selbst, sondern auf einem separaten PDF mit einer Kurzbiografie vermerkt sein.

Von der Teilnahme ausgeschlossen sind festangestellte oder ständig beschäftigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) sowie des Literaturhauses Berlin.

Einsendeschluss ist Freitag, der 16. Oktober 2020. Es gilt das Datum des Eingangs.

Kurzvita Walter Serner

Der 1889 in Karlsbad geborene Schriftsteller Walter Serner gilt als literarisches Enfant terrible und brillanter sozialer Beobachter. Der Jurist jüdischer Herkunft machte sich vor allem durch seine Kriminalgrotesken einen Namen. Seit Ende der 1930er Jahre lebte er als Lehrer in Prag. 1942 wurde er mit seiner Frau ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert, von dort weiter in den Wald von Biíernieki bei Riga. Dort wurden Walter und Dorothea Serner im August 1942 erschossen.

Der Walter-Serner-Preis

Den Walter-Serner-Preis für Kurzgeschichten gibt es seit Mitte der 1970er Jahre. Seit 1996 ist der Preis dotiert und wird gemeinsam mit dem Literaturhaus Berlin ausgeschrieben und verliehen.

Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.rbb-online.de/unternehmen/presse/presseinformationen/unternehmen/2020/20200908-rbbkultur-und-das-literaturhaus-berlin-loben-den-walter-serner-p.html