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15.09.2020, Jamal Tuschick

Gropiusbau Pressemitteilung vom 14. September 2020

Symbolfoto © Jamal Texas Tuschick

11. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst - Der Riss beginnt im Inneren - Vom 5. September bis 1. November 2020

Seit September 2019 entwickelt sich die 11. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst prozesshaft mit „exp. 1“, „exp. 2“ und „exp. 3“. In einem letzten Kapitel, einem Epilog, werden die gemachten Erfahrungen und die damit einhergehenden Fragen vom 5. September bis zum 1. November 2020 an vier Orten – unter anderem dem Gropius Bau – zusammengeführt. 11. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst

Die Beiträge finden unterschiedliche Wege, Solidarität, Verletzlichkeit und Widerstand zu thematisieren. Sie schwingen sich auf, um inmitten dieser turbulenten Zeiten der komplizierten Schönheit des Lebens Gestalt zu geben.

Die 11. Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst wird von María Berríos, Renata Cervetto, Lisette Lagnado und Agustín Pérez Rubio kuratiert.

Weitere Informationen zum Programm:
11.berlinbiennale.de

Ateliers und öffentliche Präsentationen ­
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­ BPA at Gropius Studios ­
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­ Im Herbst 2020 beginnt unter dem Titel BPA at Gropius Studios die Zusammenarbeit zwischen dem Gropius Bau und BPA // Berlin program for artists. Elf teilnehmende Künstler*innen werden bis zum Ende des Jahres Räume des Gropius Bau als Ateliers nutzen und ihre Arbeiten im Rahmen von öffentlichen Präsentationen vorstellen.
 
BPA at Gropius Studios knüpft damit an die Geschichte des Gropius Bau an, der 1881 als Kunstgewerbemuseum und -schule mit zahlreichen Ateliers und Werkstätten eröffnet wurde. Im Rahmen des Projekts erhalten Künstler*innen und ihre Arbeitsprozesse mehr physischen Raum im Haus und tragen so dazu bei, den Gropius Bau wieder stärker als Ort der künstlerischen Produktion zu gestalten. Die Grenzen zwischen Atelier- und Ausstellungsraum werden dabei bewusst aufgelöst: Durch eine wechselnde Nutzung der Räume für kreative Arbeit und verschiedene Präsentationsformate geht BPA at Gropius Studios der Frage nach, was es für Künstler*innen bedeutet, Teile ihres künstlerischen Prozesses offenzulegen und ein Publikum in ihr Atelier einzuladen.
 
Neben der Rückbindung an die historischen Anfänge des Gebäudes zielt die Zusammenarbeit auch darauf ab, das Ausstellungshaus für Partner*innen in der Stadt zu öffnen und gemeinsam mit BPA // Berlin program for artists eine Plattform für Berliner Künstler*innen zu bieten. BPA wurde 2016 von den Künstler*innen Angela Bulloch, Simon Denny und Willem de Rooij gegründet und fördert seitdem den Austausch zwischen aufstrebenden und bereits etablierten Berliner Künstler*innen. Das Mentoring-Programm organisiert gegenseitige Atelierbesuche, öffentliche Vorträge und gemeinsame Ausstellungen.

Teilnehmende Künstler*innen
Nadja Abt, Niklas Binzberger, Rob Crosse, Anne Fellner, Bertrand Flanet, Dina Khouri, Doireann O'Malley, Victor Payares, Esper Postma, Anton Steenbock, Katrin Winkler