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18.09.2020, Jamal Tuschick

Betreff: "Echtes Leben: Future? Zwischen Klimakrise und Corona" | So 27.09.2020 | 17:30 | vom rbb in Das Erste | mit Video!

Future? Zwischen Klimakrise und Corona

Symbolfoto © Jamal Texas Tuschick

rbb Pressetext

Corvin Drößler, 20, studiert in Potsdam Geografie, derzeit online bei seiner Familie in einem Brandenburger Dorf bei Neuruppin. Die Familie von Josephine Manzambi ist vor 30 Jahren aus dem Kongo immigriert. Die Fünfzehnjährige lebt seit vier Jahren in einer betreuten Wohngruppe der Jugendhilfe in Berlin und machte während des Lockdowns den mittleren Schulabschluss. Beide eint die Angst vor dem Klimawandel und ihr Engagement für "Fridays for Future". Ihr Lebensstil hat sich in den letzten Jahren radikal gewandelt. Und durch Corona hat sich ihr Alltagsleben inzwischen sehr verändert.

Die rbb-Reportage von Cosima Jagow-Duda zeigt, wie Corona den Kampf der jungen Generation für den Klimaschutz in den Hintergrund gedrängt hat. Jugendliche, Azubis und Studierende haben Solidarität mit den Älteren bewiesen und auf Vieles verzichten müssen. Nun fragen sie sich, auf welche Veränderungen sich die Gesellschaft einlässt, um ihre Zukunft auf dem Planeten zu sichern.

Die Corona-Krise und der Klimawandel sind zwei von vielen Aspekten, mit denen sich auch die diesjährige ARD-Themenwoche "Wie wollen wir leben?" beschäftigt.

Die ARD-Themenwoche2020(15. bis 21. November)stellt die Zukunftsfrage: "Wie wollen wir leben?". Unter dem Motto #WIE LEBEN – BLEIBT ALLES ANDERS (Federführung: rbb) will sie ​auch vor dem Hintergrund der Corona-Krise zeigen, wie Menschen in allen wichtigen Lebensbereichen gemeinsam Strukturen überdenken, aus Erfahrungen lernen und neue Ansätze wagen. Die Zuschauer*innen, Hörer*innen und User*innen sind aufgerufen, sich aktiv zu beteiligen und ihre Ideen zu Nachhaltigkeit, ihre Lebensentwürfe und Zukunftskonzepte vorzustellen. Mehr

Symbolfoto © Jamal Texas Tuschick

ARD Pressetext

Wie wollen wir leben?

Selten hat sich weltweit so schnell so viel verändert wie in den vergangenen Wochen. Die Corona-Pandemie zeigt, wie Menschen auf allen Kontinenten gemeinsam verantwortlich sind für diese Welt. Auf dem Weg aus der Krise können wir Strukturen überdenken, aus Erfahrungen lernen und neue Ansätze wagen.

Corona als Anlass für zentrale Zukunftsfragen

"Wie wollen wir leben?" ist daher die Frage, die viele Menschen rund um den Globus beschäftigt. Sie steht im Mittelpunkt der ARD-Themenwoche 2020 #WIELEBEN – BLEIBT ALLES ANDERS vom 15. bis 21. November unter Federführung des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Darin nimmt die ARD die aktuelle Ausnahmesituation zum Anlass für zentrale Zukunftsfragen: Wie ist es um den Willen zu nachhaltiger Veränderung bestellt? Wie um die Zuversicht und Durchsetzungskraft in unserem Land, die Krise zu meistern – und auf andere besser vorbereitet zu sein?

Schlesinger: "Wie geht es nun weiter?"

"Wir alle erleben gerade Zeiten, in denen die Welt, wie wir sie kennen, aus den Angeln gehoben wurde", sagt rbb-Intendantin Patricia Schlesinger. "Doch wie geht es nun weiter? Was wollen wir verändern, was soll so bleiben wie es war? Als Gesellschaft und auch ganz persönlich sind wir gefordert, uns diesen Fragen zu stellen. Die ARD-Themenwoche soll den Menschen in unserem Land eine große Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten: darüber, wie wir in Zukunft zusammen leben wollen."

Blick nach vorne

Welch weitreichende Folgen die Pandemie für die Gesellschaft, Ökonomie und Ökologie hat, ist derzeit noch nicht absehbar. Doch die einschneidenden Erfahrungen, die Bürger*innen gemeinsam machen, prägen – ob wirtschaftlich, politisch oder sozial. Die ARD-Themenwoche richtet den Blick nach vorne: Aus globaler und europäischer wie auch aus nationaler und regionaler Perspektive zeigt sie Positionen und Entwürfe, die mögliche Antworten auf die Leitfrage „Wie wollen wir leben?“ liefern.

Bürger*innen sollen sich aktiv beteiligen

Bei ihrer Programmgestaltung setzt die ARD auf Partizipation: In den Fernseh-, Hörfunk- und Online-Formaten sollen sich Zuschauer*innen, Hörer*innen und User*innen auch aktiv beteiligen und ihre Ideen zu Nachhaltigkeit, ihre Lebensentwürfe und Zukunftskonzepte vorstellen können. Darüber hinaus ist eine breit angelegte repräsentative Meinungsumfrage zu zentralen Fragen unserer Zeit und zur Stimmung im Land geplant.

ARD-Themenwoche: vom 15. bis 21. November 2020