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30.11.2020, Jamal Tuschick

Kultur aus dem Norden

Play Nordic

Den Norden kann man jetzt auch hören! In unserem neuen nordischen Kulturpodcast Play Nordic dreht sich alles um Kultur aus dem Norden. In unregelmäßigen Abständen geht es um Literatur oder Musik, Film oder Theater, Kunst oder Architektur und vieles mehr.

Folge 1: Der Literaturpreis des Nordischen Rates

Literaturpreise gibt es bekanntlich viele, aber nur wenige sind so renommiert und einzigartig wie der Literaturpreis des Nordischen Rates.

Seit fast 60 Jahren wird das beste nordische Buch des Jahres gekürt, ausgewählt aus Einreichungen aus allen fünf nordischen Ländern und – das ist das Besondere – aus acht Sprachen: Dänisch, Färöisch, Finnisch, Grönländisch, Isländisch, Norwegisch, den samischen Sprachen und Schwedisch. Wie aber soll eine, sagen wir, norwegische Jurorin ein färöisches Buch beurteilen? Und welchen Einfluss hat ein solcher Preis auf das eigene Schreiben? Und warum hat eigentlich noch nie ein Theaterstück den Preis gewonnen? Diese und noch viele weiteren Fragen beantworten die Journalisten Beatrice Faßbender und Ulrich Rüdenauer, die diese Folge im Auftrag der Nordischen Botschaften gestaltet haben. Gesprochen haben sie dafür etwa mit der Jury-Vorsitzenden Ane Farsethås, einem Literaturwissenschaftler und drei Preisträgern und Preisträgerinnen aus früheren Jahren: Merethe Lindstrøm, Sofi Oksanen und Sjón. Sie stellen weitere ausgezeichnete Bücher vor (von Jonas Eika und Sara Stridsberg) und, natürlich, die Preisträgerin von 2020, Monika Fagerholm.

Ausführlich erwähnte Bücher:

»Nach der Sonne« von Jonas Eika (»Efter solen«, aus dem Dänischen von Ursel Allenstein, Hanser Berlin Verlag)

»Vem dödade Bambi« von Monika Fagerholm (noch nicht ins Deutsche übersetzt)

»Tage in der Geschichte der Stille« von Merethe Lindstrøm (»Dagar in tystnadens historia«, aus dem Norwegischen von Elke Ranzinger, Verlag Matthes und Seitz Berlin)

»Fegefeuer« von Sofi Oksanen (»Puhdistus«, aus dem Finnischen von Angela Plöger, Verlag Kiepenheuer und Witsch)

»Schattenfuchs« von Sjón (»Skugga-Baldur«, aus dem Isländischen von Betty Wahl, S. Fischer Verlag)

»Traumfabrik« von Sara Stridsberg (»Drömfakulteten«, aus dem Schwedischen von Ursel Allenstein, S. Fischer Verlag)

Musik von Nils Landgren Funk Unit (»Yo-Yo«), Otis Sandsjö (»Abysmal«) und Center of the Universe (»Flash Forward«). Von Center of the Universe stammt auch unsere Titelmelodie.