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21.01.2021, Jamal Tuschick

Textland LAB: Biografische Schreibworkshops - Heute Claas Janssen

Deutschland ist empirisch zu einem Einwanderungsland geworden. In Städten wie Frankfurt am Main weisen bereits rund zwei Drittel der unter Sechsjährigen eine mehrkulturelle Herkunft auf. Entsprechend heterogen sind die kulturellen Identitätsbezüge. Unser Ziel ist es, diese Vielfalt an Perspektiven und persönlichen Geschichten sichtbar zu machen, geleitet von der Frage, wie daraus eine „kollektive“ oder auch eine „pluralisierte“ Erinnerung entstehen kann.

Wir brauchen eine Vielzahl von Geschichten, die sich unterscheiden, widersprechen und miteinander in Dialog treten. Geschichten, die uns helfen, Verständnis aufzubauen und Wahrheiten nicht so absolut zu nehmen.

Claas Janssen © Paul Englert

Claas Janssen, 1963 in Braunschweig geboren, studierte Kommunikationsdesign und Illustration an der Fachhochschule Hamburg und ist seit 1999 als freier Illustrator tätig und zeichnet erfolgreiche Kinder-, Mal- und Jugendbücher für deutschsprachige Verlage. Claas Janssen leitet Textland LAB-Workshops mit Jugendlichen mit dem Schwerpunkt Grafisches Erzählen (Comic/Graphic Novel).

Zu den Fotos: Die Hostatoschule in Frankfurt-Höchst wirkte am Textland Lab-Projekt mit einer Intensiv-Klasse mit: insgesamt 9 Schüler*innen zwischen 14 und 17 Jahren und eine betreuende Lehrerin. Das Ziel des Workshops ist es, die teilnehmenden Schüler*innen dazu zu motivieren, einen Ausschnitt aus ihrem Leben mittels Text in Kombination mit Zeichnungen zu schildern. Am Ende des Workshops hat jede*r Schüler*in einen oder mehrere Kurztexte oder Gedichte mit Bildelementen geschaffen.

Levend Seyhan hat den Workshop dokumentiert. Die Fotos sind von Alexander Paul Englert.