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03.06.2021, Jamal Tuschick

Symbolfoto © Jamal Tuschick

Pressetext der Frauenkreise

Globale Solidarität

Liebe Freund*innen,

inzwischen gehen die Infektionszahlen runter, immer mehr Menschen werden geimpft und die Sonne lässt sich auch endlich blicken. Wir hoffen, dass es so weiter geht!

Während wir uns in Deutschland alle vermutlich noch im Laufe des Sommers impfen lassen können, hat der Großteil der Menschen weltweit noch keinen Zugang zu den Impfstoffen. Um die Pandemie zu beenden, müsste das Wissen zu den Impfstoffen frei zur Verfügung stehen. Eine globale Pandemie, erfordert globale Solidarität! Demgegenüber stehen jedoch die Profitinteressen der Pharmaunternehmen, die sich gegen die Freigabe der Impfpatente stellen und dadurch eine massenhafte Produktion und Verteilung der Impfstoffe blockieren. Mehr als 100 Staaten des globalen Südens fordern die Freigabe der Patente. Auch das Bündnis Unteilbar schließt sich dieser Forderung an und ruft zu einer Demo am 13. Juni auf. Der Ort wird noch bekannt gegeben!

Solidarität gegen Profitinteressen bringt uns direkt zu der Kampagne Deutsche Wohnen & Co. enteignen, für die wir ein Soliort sind. Die Initiative sammelt noch bis zum 25. Juni Unterschriften für einen Volksentscheid zur Vergesellschaftung von Wohnungen, die Wohnungsunternehmen mit mehr als 3.000 Wohnungen in Berlin gehören. Kommt bei uns vorbei oder unterschreibt an einem der anderen Sammelorte - wir sind viele und daher überall in der Stadt zu finden!

Auf die Straße geht es auch am 5. und 6. Juni gegen den Parteitag der AfD. Feministische Gruppen rufen zu einer Fahrraddemo an beiden Tagen auf. Treffpunkt ist jeweils um 7 Uhr am S+U Bahnhof Frankfurter Allee.

Wir hoffen euch auf der Straße und bei unseren Veranstaltungen zu sehen! Unten findet ihr das aktualisierte Programm für Juni.

In diesem Sinne freuen wir uns auf Euch und senden solidarische Grüße, bleibt gesund!

Euer Frauenkreise-Team

TOUCH BASE - Ungarn, quo vadis? - ONLINE-PANELDISKUSSION mit Vertreter:innen aus Aktivismus und Politik - Donnerstag, 10. Juni 2021 • 19 – 21 Uhr

Orbans Regierungspartei Fidesz hat eine Zweidrittel-Mehrheit im Parlament. Orban wird seit Jahren von seinen Kritikern im Land und außerhalb vorgeworfen, Prinzipien des Rechtsstaats zu unterlaufen. Das Parlament in Budapest hat im Frühjahr 2020 dafür gestimmt, den am 11. März wegen der Pandemie verhängten Ausnahmezustand zu verlängern und Orban zu ermächtigen, per Anordnung und ohne Parlament zu regieren - unbefristet. 

Bekannt ist auch - in Ungarn und in Europa – die harte Haltung der Regierung und breiter Schichten der Bevölkerung gegenüber Migrant:innen und nichteuropäischen Ausländer:innen, vor allem Muslim:innen.

Aber es gibt Widerstände – in Ungarn und auch von Ungar:innen im Ausland, die auf die faschistischen Entwicklun-gen aufmerksam machen. Welche Forderungen haben die Aktivist:innen und was leistet die europäische Politik?

Im Panel vertreten sind Csaba Csontos (Open Society Foundation), Péter Adamik (Freie Ungarische Botschaft), Helga Lázár (SZFE - Universität für Theater und Filmkunst Budapest); Martin Schirdewan (LINKE, MdeU), Sergej Lagodinsky (Grüne, MdEU), Katarina Barley (SPD, MdEU).

Anmeldung bitte per Mail an: drakos@frauenkreise-berlin.de