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29.06.2021, Jamal Tuschick

Von links: Karla Kutzner, Kalaf Epalanga, Venice Trommer © Jamal Tuschick

Pressemitteilung

Programm des African Book Festival

Es sind nur noch knapp drei Wochen bis zum African Book Festival 2021, kuratiert vom angolanischen Autor, Musiker und Wahlberliner Kalaf Epalanga. Mitten im grünen Volkspark Rehberge, veranstaltet InterKontinental e.V. ein spannendes Programm voller Literatur, Performances und Live-Musik mit Schriftsteller*innen und Künstler*innen aus Afrika und der Diaspora.

Zwei volle Tage (das Programm läuft zwischen 12:30 und 18:00 Uhr) werden sich die Gastautor*innen mit dem diesjährigen Thema „Telling the Origin Stories“ auseinandersetzen. Die „Origin Story“ ist ein beliebtes stilistisches Mittel, bei dem die Hintergrundgeschichte erzählt wird. Im Rahmen von Themen-Panels reflektieren die Autor*innen die verschiedenen Hintergrundgeschichten, die die Schaffung von Literatur und Kunst beeinflussen. Es geht um Herkunft, Familiengeschichte, Flucht, oder auch Erfahrung in sozial und politisch unruhigen Zeiten.

In den Panels „Writing in Troubling Times” stellen gesellschaftlich engagierte Autor*innen wie Abubakar Adam Ibrahim, Yara Monteiro, Chimeka Garricks und Marita Van Der Vyver die Frage der Trennung zwischen literarischer Arbeit und politischer Position. Ondjaki und Leye Adenle sprechen über die Folgen und Verantwortungen einer erfolgreichen literarischen Karriere in „Being famous: Literature and Responsibility“. In den Panels „Family and Other Wonders“ reflektieren die Gäste über den Einfluss von komplizierten Familienbeziehungen auf die eigene Geschichte (mit José Eduardo Agualusa, Natasha Omokhodion-Kalulu Banda, Sharon Dodua Otoo und Alexandra Antwi-Boasiako). Entlang des Festivaltitels, setzen sich Joanna Legid, Telma Tvon, José Eduardo Agualusa, Fiston Mwanza Mujila und Bisi Adjaponmit Fragen der Herkunft auseinander. Die Herkunft- und Hintergrundgeschichte ist manchmal von Fluchterfahrung geprägt: Zusammen mit Natasha Omokhodion-Kalulu Banda wird Sulaiman Addonia die Frage der Identität nach der Flucht stellen und dabei seinen Roman „Schweigen ist meine Muttersprache“ (Orlanda, 2020) vorstellen (Lesung auf Deutsch von Martha Fessehatzion).

Zwischen den Podiumsdiskussionen bekommt das Publikum inspirierende Literaturempfehlungen von unseren Gastautor*innen. Anschließend werden die talentierten Künstler*innen Aline Frazão, Toty Sa’Med, Exocé Kasongo und Jumoke Adeyanju die Veranstaltungen mit Live-Musik und Performance-Auftritten beenden. Nebenbei erwarten die Gäste auch der Büchertisch, Food-Trucks mit afrikanischem Essen und Marktstände mit Kunst und Handwerk.

Ort: Freiluftkino Rehberge, Windhuker Str., 13351 Berlin

Zeit: 16.-17. Juli 2021, 12:30-18:00 (Einlass: 12:00 Uhr)

Programm: africanbookfestival.de/programme-abf21

Tagestickets: www.piffl-medien.de

Festivalleitung:

Karla Kutzner k.kutzner@interkontinental.org 0176 22 96 59 77

Stefanie Hirsbrunner s.hirsbrunner@interkontinental.org 0157 87 16 58 23