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18.07.2021, Jamal Tuschick

© Generationen Stiftung/Gregor Fischer

Betreff: Pressestatement zur Flutkatastrophe:

"Wir brauchen Taten statt leerer Worte"

Sehr geehrte Damen und Herren,

zur Flutkatastrophe und der politischen Reaktion von Armin Laschet finden Sie folgend ein Pressestatement von Sophia Marie Pott (17), Mitglied im Jugendrat der Generationen Stiftung.

Für Interviewanfragen wenden Sie sich gern jederzeit an mich.

Mit freundlichen Grüßen
Irmela Wrogemann

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Pressestatement
Berlin, 09.06.2021

"WIR BRAUCHEN TATEN STATT LEERER WORTE, HERR LASCHET"
Ein Statement zur Flutkatastrophe und den politischen Reaktionen von Sophia Marie Pott (17), Mitglied des Jugendrats der Generationen Stiftung

"Die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz macht mir Angst. Denn das Hochwasser ist nur eine erste Auswirkung der Klimakrise in Deutschland. Für meine Generation werden solche Extremwetterlagen in absehbarer Zeit wohl Normalität sein.
 
Am Ort der Katastrophe fordert Armin Laschet nun mehr Tempo beim Klimaschutz. Sein Versprechen: "Wir tun alles, um zu helfen." Für mich klingen diese Worte nach Heuchelei. Denn wo bitte war das klimapolitische Engagement von Herrn Laschet in den vergangenen Jahren? Statt für mehr Dynamik zu sorgen, haben Armin Laschet und die regierende CDU die Klimapolitik Deutschlands immer wieder radikal ausgebremst.
 
Erst vor wenigen Tagen äußerte Laschet, dass er das Klimaprogramm der EU-Kommission "fit for 55", welches nicht einmal 1,5-Grad-konform ist, für zu ambitioniert hält und es gerne abschwächen würde. Auch ist Armin Laschet mitverantwortlich für die Abstandsregel von 1000 Metern für Windräder, die den weiteren Ausbau der Windenergie in Deutschland im Prinzip unmöglich macht. Wie soll ich Armin Laschets Worten angesichts dessen noch Glauben schenken?
 
Das aktuelle Hochwasser ist eine tragische Folge der klimapolitischen Fehlentscheidungen in den vergangenen Jahren. Und hierfür trifft die CDU als Regierungspartei – und auch ihren Kanzlerkandidaten – einen Teil der Schuld.
 
Wenn Armin Laschet wirklich alles tun will, um zu helfen, dann fordere ich endlich konsequente Maßnahmen zum Klimaschutz – und zwar sofort. Im Kampf gegen die Klimakrise brauchen wir Taten statt leerer Worte. Wenn die Politik nicht endlich handelt, sind Flutkatastrophen für meine Generation bald Alltag."

Über Sophia Marie Pott
Sophia Marie Pott, 17 Jahre, ist Aktivistin beim Jugendrat der Generationen Stiftung und setzt sich vor allem für Klimagerechtigkeit ein. Auch die europäische Politik ist eines ihrer Herzensthemen. Über die Generationen Stiftung Die Generationen Stiftung ist die überparteiliche Interessenvertretung der jungen und kommenden Generationen. Ihr Ziel ist die Umsetzung unbedingter Generationengerechtigkeit in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Einzigartig ist dabei, dass in der Stiftung junge Erwachsene und ältere Expert:innen gemeinsam und auf Augenhöhe an Lösungen für die existentiellen Probleme unserer Zeit arbeiten.
 
Über den Jugendrat
Der Jugendrat der Generationen Stiftung ist eine Plattform für junge Aktivist:innen und politische Talente aus ganz Deutschland. Gemeinsam starten sie öffentlichkeitswirksame Kampagnen und setzen sich für die Themen der jungen Generation ein. Nachdem der Jugendrat mit der Kampagne #wirkündigen im November 2018 symbolisch den Generationenvertrag aufgekündigt hat, ist im November 2019 der Spiegel-Bestseller "Ihr habt keinen Plan, darum machen wir einen" erschienen – geschrieben von acht Autor:innen aus dem Jugendrat. Im Mai 2020 startete der Jugendrat eine Kampagne für einen "Generationen-Rettungsschirm". Mit einer Petition kämpft der Jugendrat aktuell gegen den ausufernden Lobbyismus und macht mit dem "Hitzealarm" auf das Versagen in der Klimapolitik aufmerksam.
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Irmela Wrogemann | Presse
presse@generationenstiftung.com
+49 151 207 65 924

Generationen Stiftung gGmbH
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