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07.11.2021, Jamal Tuschick

Symbolbild © Jamal Tuschick

Becoming Black

Liebe Freund*innen der Frauenkreise,

Wir senden Euch das Programm für die nächsten Wochen und Monate (Nov-Jan) und haben wie immer auch an viele von Euch die Printflyer versendet. Bei den Printflyern hat sich diesmal ein Fehler eingeschlichen und Ihr findet die Informationen über das Projekt, Kontakte, Förderung und Kooperationen diesmal nicht auf der Rückseite, sondern innen im Flyer.

Inhaltlich ist es natürlich wie gewohnt eine schöne, empowernde, sensibilisierende und interessante Auswahl an intersektional-feministischen Angeboten und wir weisen besonders auf zwei Selbsthilfegruppen hin, die sich im Rahmen von den Frauenkreisen und von Space2groW nun bilden. Mehr Info dazu unten bei den fortlaufenden Selbthilfe- und Beratungsangeboten.

Besonders möchten wir heute für das Screening nächste Woche werben, das in Präsenz bei uns in den Räumen stattfinden wird.

Wir zeigen den wirklich sehr berührenden und im wahrsten Sinne des Wortes ausgezeichneten Film "Becoming Black" von der Filmmacherin Ines Johnson-Spain. Dafür gilt die 3G-Regel und Ihr müsst Euch dafür anmelden unter drakos@frauenkreise-berlin.de

Bis nächsten Donnerstag und bis zu all den anderen Terminen, macht Euch schon mal Notizen in Eure Kalender!

Außerdem rufen wir hier noch mal final auf, Eure Bewerbungen einzureichen für die Stelle für Werbung- und Öffentlichkeitsarbeit, die wir ab Januar neu besetzen werden. Der Link zur Ausschreibung ist dieser: https://www.frauenkreise-berlin.de/post/stellenausschreibung-presse-und-%C3%B6ffentlichkeitsarbeit

Euer Frauenkreise-Team

SCREENING & GESPRÄCH „Becoming Black“ (Doku; 2019; 91 min)

Mit Filmmacherin Ines Johnson-Spain

Donnerstag, 11. November 2021 • 19 – 22 Uhr

PRÄSENZ – 3G – bis zu 25 Anwesende
Sprache: Deutsch

Teilnahme kostenlos / 5 € Spende empfohlen 

Ines Johnson-Spain wächst als Schwarzes Kind in der DDR mit der weißen Mutter und dem weißen Stiefvater auf, die ihr den togolesischen Vater und die afrikanische Abstammung verheimlichen – ihr Aussehen sei rein zufällig und habe keine Bedeutung. Als Teenagerin entdeckt sie eines Tages die Wahrheit, es dauert aber noch viele Jahre, bis sie sich entschließt, ihre afrikanische Familie zu suchen.

“Becoming Black” wird zu einer Reflexion über Themen wie Zugehörigkeit, soziale Normen und Konzepte von Familie. In einer intimen Schilderung, aber auch kritischen Erkundung verbindet sie schmerzhafte und verwirrende Kindheitserinnerungen mit einer Untersuchung der sozialen und politischen Auswirkungen, die von einer Kultur der Ablehnung und des strukturellen Rassismus zeugen.

Wir zeigen den Film und sprechen im Anschluss mit der Filmmacherin Ines Johnson-Spain.
Anmeldung ist zwingend erforderlich wegen der Begrenzung auf 25 Anwesende. Bitte anmelden unter: drakos@frauenkreise-berlin.de

FINISSAGE der Ausstellung "Reflexion"

Mit Werken der Künstlerin Haruka Sasaki

Freitag, 12. November 2021 • 19 Uhr

PRÄSENZ - 3G - maximal 25 Anwesende

(English below) Haruka Sasaki ist in Nagano, Japan, geboren und aufgewachsen. Haruka arbeitet, um den  japanischen Sinn für Farbe und Gleichgewicht zu ehren und drückt mit  ihrem Pinselstrich eine starke, sensible weibliche Kraft aus. Indem sie  in ihren Gemälden eine "lebendige Linie" verwendet, versucht sie, die  reine Energie des Lebens einzufangen und eine Verbindung zum  ursprünglichen Selbst herzustellen. Sie nähert sich allem mit ihrem  intuitiven Gefühl. Seit  2017 arbeitet sie mit Musiker*innen an improvisierten Live-Performances  der Sumi-e-Malerei zusammen und tourt durch Europa. Die Ausstellung "Reflexion" war seit September in den Räumen der Frauenkreise zu sehen und wir bieten mit dieser Finissage eine letzte Gelegenheit, sie zu besuchen.

"Reflexion" zeigt eine Reihe ihrer Sumi-e-Gemälde sowie mehrfarbige  Gemälde. Ihre Werke reflektieren die Umgebung, Klangelemente,  spirituelles Bewusstsein, die Natur und die universellen Kräfte, die auf  ihrer Lebensphilosophie basieren.   www.harukasasaki.com

Ihr könnt euch unter drakos@frauenkreise-berlin.de anmelden (keine Teilnahme ohne Anmeldung).

*Bitte  kommt mit Maske und aktuellem (nicht älter als 24 Stunden) negativem  Coronatest, vollständigem Impfnachweis oder Nachweis der Genesung. Wir  freuen uns auf Euch!*

ONLINE - PANEL-DISKUSSION  “Sexwork(ers) & Corona” - in Kooperation mit dem interkulturellen Frauenzentrum S.U.S.I.

in der REIHE: Corona & Communities – intersektionale Aspekte der Pandemie

Donnerstag, 18. November 2021 • 19 Uhr

Sprachen/Languages: Deutsch/English/+

Teilnahme kostenlos / 5€ Spende empfohlen 

Corona hat das Leben verändert. Aber nicht für alle gleich. Viele Gräben haben sich vertieft. Viele Machtpositionen wurden gefestigt, Privilegien und Benachteiligung folgen weiter kapitalistischer Logik.

Sexarbeit während der Lockdowns war praktisch nicht möglich  und auch unter gelockerten Corona-Bestimmungen ein Arbeitsbereich, wo - zu dem allgegenwärtigen Stigma und der Erschwerung der Bedingungen ausgerechnet durch vermeintliche Femininist:innen – auch noch das Stigma dazu kam, dass Orte der Sexarbeit zwingend Verbreitungs-Orte von COVID-19 seien.

Und mehrfach marginalisierte Sexarbeitende waren besonders getroffen in der Pandemie.
Was war besonders schwierig? Was hat der Staat geleistet, um Sexarbeitende zu unterstützen? Was sind Folgen der Pandemie für Sexarbeit heute? Wie wirk(t)en gerade Ungleichheiten auch zwischen Sexarbeitenden?

Wir sprechen mit Sexarbeitenden vom BSWC (Black Sexworker Collective) & von der SWAG - Sex Workers Action Group & von Hydra e.V. über diese Fragen.   

Anmeldung bitte unter: drakos@frauenkreise-berlin.de