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11.02.2022, Jamal Tuschick

Pressemitteilung

Ostberliner Frauenbewegung

Hervorgegangen aus der lila offensive, der Ostberliner Frauenbewegung und aktiv seit 1991, sind wir seit 1992 vom Land Berlin gefördert und feiern somit unseren offiziellen 30. Geburtstag.

Eine Geschichte, die durchdrungen ist von 30 Jahren feministischen Kämpfen, welche diese Jahre prägten, die aber auch wiederum von den Frauenkreisen mitgestaltet und mitbestimmt wurden.

Seit nun mittlerweile 13 Jahren verfolgen wir den Anspruch, intersektionale und dekoloniale Perspektiven nicht nur als Thema zu verhandeln, sondern zur alltäglichen Praxis zu machen. Unsere bildungspolitischen Inhalte und unsere Beratungs- und Unterstützungsangebote sind darauf ausgerichtet.

Seit 2017 ist das Empowerment- und Beratungsprojekt Space2groW von und für Frauen* mit Flucht- und Einwanderungsgeschichten dazu gekommen.

Unser Feminismus versteht sich als macht- und rassismuskritisch und steht für Solidarität und Menschenrechte. Wir freuen uns sehr über unsere Entwicklung und wachsen weiter an den Herausforderungen.

In 2022 feiern wir uns daher das ganze Jahr! Auch über Geldspenden freuen wir uns immer sehr. Die Kontoverbindung findet Ihr hier: https://www.frauenkreise-berlin.de/freund-innenkreis und an unser Paypal spendet Ihr hier: kontakt@frauenkreise-berlin.de

Folgt uns für weitere Infos auf
Instagram https://www.instagram.com/frauenkreise_berlin/ und
Facebook https://www.facebook.com/Frauenkreise
und ladet Eure Freund:innen, Kolleg:innen, Familie ein, unseren Newsletterzu abonnieren!

Anlässlich dieses Jubiläums freuen wir uns auch auf Eure Beiträge: Was verbindet Ihr mit den Frauenkreisen? Was wünscht Ihr Euch von den Frauenkreisen? Was gefällt Euch besonders gut? Was vermisst Ihr? Welche Erinnerungen möchtet Ihr mit uns teilen, sendet uns gerne Eure Ideen, Feedback, Anmerkungen, Vorschläge und Botschaften an: medien@frauenkreise-berlin.de

Auf die nächsten 30 Jahre!

Euer Frauenkreise-Team

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CHORPROJEKT bei den Frauenkreisen

Mit Chorleiterin und Sängerin Jutta Garbas

Montag, 21. Februar 2022 • 19 - 21 Uhr •  14-tägig (mit Abweichungen, s. unten)

Sprache / Language: Deutsch / English

Für alle Frauen*, die Lust aufs Singen haben! Vorkenntnisse nicht erforderlich! Wir singen Lieder, Chants und Mantren aus aller Welt. Teilnahmekosten: 0-30 € monatlich (solidarisches Prinzip)
For all women*, who feel like singing! No singing experience needed! We will sing songs, chants, mantras from across the spectrum. Fee: 0-30€ monthly (solidary principle)

Die Kosten gelten unter normalen Umständen – während der Pandemie nach Vereinbarung
The cost apply under non-pandemic circumstances – during the pandemic we find arrangements

Nächste Proben: 21. Februar // 07. und 21. März // 11. und 19.  April
Next rehearsals: 21st February // 7th and 21st March // 11th and 19th April
Informationen über die Location hier / information regarding the location here: www.juttagarbas.de
(Fortlaufend immer montags, 19-21 Uhr; 14-tägig, je nach Bestimmungen / according to regulations: online /outdoor @Frauenkreise)

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EXHIBITION Dadá ma Sunkún Mo – Dadá, no Iiores más – Dadá, don’t  cry no more

With art by Malena Meneses Gelpi // Curated by Carla Maria de Souza

Dauer der Ausstellung
11. Februar - 30. April 2022

What if we could be taken to a place of deep connection to our feelings, from where we couldn’t escape?

This is the vision Malena Meneses Gelpi has for everyone getting in touch with her art. Having radical honesty as one of her driving forces, navigating through textures, cultures, colors, and pieces of her ancestrality, Malena portraits through her work, the process of understanding herself and accepting her Cuban-Caribbean-Latin American heritage.

Malena was born in Berlin, Germany and is a self-taught painter researching watercolor, selfmade ink, and the art of papermaking. Elements of religiosity are part of the narrative as aspects of identity rather than belief. By bridging her worlds together, as well as displaying images of her lineage through self-portraits and elements of nature, she forgives and connects to her ancestors by giving voice to her emotions in each corner of the paper she paints on.

This exhibition is a result of many years of learning and experimenting, which called her to take a one and a half years break from her position as a medical doctor, in order to capture her emerging artistic soul as a path for her ultimate comprehension of self, and of emotions itself.

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ONLINE WORKSHOP zu Klima(un)gerechtigkeit

mit dem BLACK EARTH KOLLEKTIV BERLIN

Im Rahmen des Black History Month – nur für BIPoC

Montag, 14.02.2022  • 16-19 Uhr

Wir verstehen den Klimawandel als eine historische Entwicklung. Der Beginn des Kolonialismus im Jahr 1492 markiert auch den Beginn von Prozessen, die zu Treibhausgas-emissionen im großen Stil führten. Wälder wurden für industrielle Landwirtschaft, Plantagen und Mineralienabbau gerodet.

Menschen und Ökosysteme im sogenannten Globalen Süden wurden als natürliche Ressourcen verstanden und rücksichtslos ausgebeutet. Die Verbrennung fossiler Brennstoffe gilt als Grundlage der industriellen Revolution, tatsächlich waren es aber Versklavung und Kolonialismus, die die Industrialisierung auslösten.

Der Begriff Klima(un)gerechtigkeit beschreibt die Diskrepanz zwischen der Verantwortung für den Klimawandel und der Betroffenheit von den Folgen des Klimawandels.

“There is no such thing as a single-issue struggle because we do not live single-issue lives.” Dieser Satz von Audre Lorde, eine Schlüsselfigur der Schwarzen Frauenbewegung in Deutschland, hat nicht an Aktualität verloren.

In dem BIPoC-only Workshop wollen wir besprechen, wie die Klimakrise, Kolonialismus und Rassismus zusammenhängen und wie eine intersektionale Perspektive auf Klima- und Umwelt(un)gerechtigkeit aussehen kann.

Der Workshop wird von Nary und Nene vom Black Earth Kollektiv Berlin angeleitet.
(https://blackearthkollektiv.org) // Anmeldung unter: drakos@frauenkreise-berlin.de
Die Zahl der Teilnehmenden ist auf maximal 20 Personen begrenzt - das Angebot ist kostenlos

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ONLINE-LESUNG & GESPRÄCH „Why We Matter“

Von und mit Autorin Emilia Roig

Donnerstag, 24.02.2022 • 19-21Uhr

Im Rahmen des Black History Month

Die Aktivistin und Politologin Emilia Roig zeigt in „Why We Matter“ – auch anhand der Geschichte ihrer eigenen Familie, in der wie unter einem Brennglas Rassismus und Black Pride, Antisemitismus und Auschwitz, Homophobie und Queerness, Patriarchat und Feminismus aufeinanderprallen –, wie sich Rassismus im Alltag mit anderen Arten der Diskriminierung überschneidet. Sie deckt die Muster der Unterdrückung auf und leitet zu radikaler Solidarität an. Roig schafft ein neues Bewusstsein dafür, dass unsere Welt eine ganz andere sein könnte.

Wir haben für die Lesung ein partizipatives Format vorgesehen. Die Teilnehmer:innen lesen gemeinsam aus „Why We Matter“ vor, füreinander und für Emilia Roig und kommen dann dazu mit ihr ins Gespräch.

Teilnehmende, die das Buch besitzen und die ausgewählten Passagen daraus vorlesen möchten, sind eingeladen, dies bei der Anmeldung mitzuteilen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, bei der Bibliothek Pankow online-Exemplare des Buches zu leihen.

Die Teilnahme ist kostenlos // Anmeldung unter: drakos@frauenkreise-berlin.de