MenuMENU

zurück zu Main Labor

18.02.2019, Jamal Tuschick

Die Neuen Deutschen Organisationen – Wer, wie, was?

Sternstunden der NDO – Wie alles begann, wohin es gehen soll. - Ein Beitrag der Young Migrants-Autorin Luuh

Wer sind die Neuen Deutschen Organisationen?

Die NDO ist ein deutschlandweites Netzwerk von rund 100 Organisationen, Projekten und Vereinen. Darunter ist sowohl die Alevitische Gemeinde Deutschland e.V., der Comedian Datteltäter, Each One Teach One (EOTO) e.V., als auch Deutscher.Soldat e.V. Wichtig ist vor allem eines: Alle Mitglieder sehen sich als Teil der post-migrantischen deutschen Gesellschaft und engagieren sich für mehr Inklusion.

Wie kam es zum NDO?

Nach der Veröffentlichung des Buchs „Deutschland schafft sich ab“ von Thilo Sarrazin im Jahr 2014 gründeten sich viele neue Initiativen und Organisationen mit kuriosen Namen: „Buntesrepublik“, „DeutschPlus“, „Typisch Deutsch“ u.a.

Daraus entstand Anfang 2015, zur Hochzeit der PEGIDA Bewegung, die Idee, diese Gruppen bundesweit zusammen zu bringen. Eine zivilgesellschaftliche Vernetzung von Einzelkämpfer*innen, sozusagen. Mit Hilfe der Bundeszentrale für politische Bildung konnte ein erstes Treffen realisiert werden.

Was will die NDO?

Die NDO versteht sich als Interessensvertretung, die sich vor allem um Sichtbarkeit und Teilhabe in Deutschland bemüht. Der NDO stellt die Werkzeuge und Strukturen zur Verfügung, mit denen die Stimmen von migrantischen, bzw. „neuen deutschen“ Organisationen nach Außen gestärkt werden können.

Ferda Ataman formulierte es bei der Podiumsdiskussion salopp: „Sichtbarkeit, Mitreden, Mitsprache – Empowerment und Selbstbestärkung. Ich finde es wahnsinnig wichtig, nach außen hin zu kommunizieren: Hallo?! Ihr könnt nicht so über uns reden.“

Der Beitrag erschien zuerst hier 

Newsletter bestellen
Textland auf Facebook
Karten bestellen