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13.04.2019, Jamal Tuschick

Leben und Sterben im Boss-Style - Mackenzi Lee verherrlicht in ihrem Heldinnen Almanach „Kick-Ass Women“ mongolische Ringerinnen aus der Dschingis-Dynastie und japanische Absolventinnen zertifizierter Killer-Insitute.

Ein Hochamt der weiblichen Stärke

Im Einbaum seiner Bedeutungslosigkeit paddelt der alte weiße Mann als Mehlsack des Nichts seinem Untergang entgegen. Mackenzi Lee lässt ihn in ihrem Heldinnen Almanach „Kick-Ass Women“ eiskalt über die Wupper gehen. Zu ihren Idolen zählen mongolische Ringerinnen aus der Dschingis-Dynastie, japanische Absolventinnen zertifizierter Killer-Institute und vietnamesische Königstöchter an der Spitze einer Befreiungsarmee. Lee verherrlicht die adlige Piratin Sayyida Al-Hurra, die „like a boss“ zu leben und zu sterben verstand, so wie andere Frauen, die sich vorzeitig selbst ermächtigten und Männerdomänen okkupierten.

Aus der Verlagsvorschau

Die Weltgeschichte kennt kaum Heldinnen, meint man(n). Ist aber Quatsch. Denn das, was als Weltgeschichte gilt, wird von alten, weißen Männern entschieden. Und die haben ein Faible für ihresgleichen. Oder schon mal von der mächtigsten Verbrecherkönigin New Yorks gehört?

Mackenzi Lee, „Kick Ass Women“ – 52 wahre Heldinnen“, Suhrkamp nova, 173 Seiten, 20,-

Oder der russischen self-made Panzerkommandeurin auf Nazi-Jagd? Von der Jiu-Jitsu-Suffragette, der gefährlichsten Piratin der Weltmeere, der … nein? Komisch. Dieses Buch versammelt 52 sagenhafte Heldinnen und ihre wahren Geschichten – actionreich, informativ und ein schillernder Appell an alle Frauen, nie an der eigenen Großartigkeit zu zweifeln.

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