
Hamza Abu Howidy © Privat
Hamza Abu Howidy wurde 1997 in Gaza geboren, wo er Wirtschaft und Verwaltung studierte und sich früh in der Protestbewegung gegen die Hamas engagierte. In Deutschland trotz Todesdrohungen nur geduldet, schreibt er Artikel für internationale Zeitungen, wird oft interviewt, hierzulande von Parteien zu Gesprächen eingeladen und nimmt auch an der Holocaust-Gedenkstunde im Bundestag teil.
Mit dem Buch Muscheln am Strand von Gaza stellt Hamza Abu Howidy Stereotypen auf den Kopf. Wegen seiner Proteste gegen die Hamas mehrfach verhaftet und gefoltert, gelingt dem palästinensischen Autor die Flucht. Seit 2024 wohnt er in Deutschland und ruft mit seinen Plädoyers für eine gewaltfreie Lösung des Nahostkonflikts wie seiner Kritik an der palästinensischen und israelischen Regierungspolitik internatiional breite Zustimmung und Beachtung hervor. In Muscheln am Strand von Gaza hat er nun seine „Erinnerungen an ein zerstörtes Land“ festgehalten, die gleichermaßen erschütternd wie ermutigend sind. Howidy lehnt jedes Schwarz-Weiß-Denken ab, ruft zum einander zuhören auf und hält unbeirrt an seiner Hoffnung auf Frieden im Nahen Osten fest. „Dieses Buch sollte Pflichtlektüre sein – in Gaza, in Israel und am besten überall auf der Welt.
Hamza Abu Howidy nimmt am Textland Literaturfest 2026 teil.