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Foto: Costa Belebasakis

Nuran David Calis

Nuran David Calis wurde als Sohn armenisch-jüdischer Einwanderer aus der Türkei in Bielefeld geboren. Er arbeitete als Türsteher, studierte Regie an der Otto-Falckenberg-Schule in München und produzierte Musikclips für HipHop-Bands. Calis arbeitet heute als Regisseur, Theater- und Drehbuchautor. Für seine Werke und Inszenierungen wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem 2006 mit dem Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Literatur, 2014 mit dem Stipendium der Kulturakademie Tarabya. 2008 kam sein erster Spielfilm „Meine Mutter, mein Bruder und ich“ in die Kinos, 2010 verfilmte er für das ZDF Frank Wedekinds „Frühlings Erwachen“ und 2012 Georg Büchners „Woyzeck“. 2011 erschien sein erster Roman „Der Mond ist unsere Sonne“ beim S. Fischer Verlag. Zuletzt erregte seine Arbeit „Die Lücke – Ein Stück Keupstraße“ am Schauspiel Köln großes Aufsehen, die er anlässlich des 10. Jahrestages des Nagelbombenanschlages in der Kölner Keupstraße zusammen mit Anwohnern und Betroffenen entwickelte.

Nuran David Calis lebt in München.


Nuran David Calis nahm am Textland Literaturfest 2020 teil.

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