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20.10.2019, Jamal Tuschick

Eine Diskussion im Acud ging der Frage nach, warum Science-Fiction aus/in China gerade so beliebt ist. Antworten gaben Chi Hui, Liang Shuang und Song Mingwei.

Science Fiction als Medium der Subversion und der (staatlich gekonterten) politischen Aktion in China

Die Kuratorin Ruohan Wang in der Acud Galerie

Das Acud - Einer der schönsten Veranstaltungsorte Berlins

Illustrative Reaktion auf chinesische SF 

Marius Wenker erklärt

In einem von Ruohan Wang und Marius Wenker kuratierten Illustrationsworkshop reagierten Studierende der Kunsthochschule Berlin Weißensee und des Lette Verein Berlin auf den brandaktuellen chinesischen Science Fiction-Diskurs. Die Ausstellung in der Acud-Galerie zeigt Arbeiten von Marie Luhmann, Lena Richter, Christine Janjira Meyer, Isabel Rudek, Claudia Schramke, Bilge Emir, Alison Umeh, Katharina Reinsbach, Alina Warnecke, Sander Salkunic, Emile Cerf, Xueh Magrini, Judith Weber, Ezequiel Hyon und Jul Quanouai. Morgen folgt ein Ausblick auf den Stand der Debatte. Science Fiction ist in China ein Medium der Subversion – also eine politische Angelegenheit. Der Staat nimmt Einfluß, indem er die Avantgarde aufkauft und mit kommerziellen Produktionen im Megabereich in eine Garagenkunstszene hineinfährt. Underground-basierte Werke erscheinen so im Krieg der Sterne-Format. Zu dieser raffinierten Entschärfungsstrategie äußerten sich gestern Abend auch die Autorin Chi Hui, die Journalistin Liang Shuang und der Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Song Mingwei in einem von der Berliner Kulturwissenschaftlerin Vera Tollmann moderierten, höchst instruktiven Podiumsgespräch.

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