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06.11.2019, Jamal Tuschick

Jüdische Gegenwart & die Gesellschaft der Vielen – Jalta.

"Jüdische Gegenwart & die Gesellschaft der Vielen" ist die Auftaktveranstaltung der vierteiligen Reihe "Antisemitismus: Künstlerische Positionen & aktuelle Perspektiven", konzipiert und durchgeführt von Studierenden des Masterstudienganges "Kulturjournalismus" an der UdK Berlin.

Zu Gast ist "Jalta. Positionen zu jüdischer Gegenwart": „Was Juden und Jüdinnen heute in Deutschland sind, kann nicht mehr nur im Kontext der Shoah, des Antisemitismus und Israels erfasst werden.“ (aus der Selbstbeschreibung von Jalta. Positionen zur jüdischen Gegenwart).

Die Zeitschrift wurde 2017 gegründet und versammelt Positionen zur jüdischen Gegenwart. In wissenschaftlichen, essayistischen, künstlerischen wie literarischen Beiträgen spiegeln jüdische wie nicht-jüdische Autor*innen die Diversität der Post-Migrationsgesellschaft wider und zeigen Möglichkeiten der Allianzbildung für die ‚Gesellschaft der Vielen‘ auf`.

Anna Schapiro aus der Jalta-Redaktion ist zu Gast, erzählt über Jalta und kommt ins Gespräch mit..

Vincent Bababoutilabo
ist Jazzflötist und Sänger in verschiedenen Bandprojekten. Er engagiert sich in der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, ist Teil des Tribunal ‘NSU-Komplex auflösen' und arbeitet als Projektmanager für das Thema Migration, Rosa-Luxemburg-Stiftung. Für seine Masterarbeit in Musik/Lehramt über Rassismus in der Musikpädagogik hat er alle 40 in Sachsen zugelassenen Musik-Schulbücher für die Sekundarstufe II untersucht mit Blick auf die Frage: Wie werden Schwarze Menschen dargestellt?

&

Mati Shemoelof
ist ein arabisch-jüdischer Dichter, Autor und Herausgeber mit Sitz in Berlin. Sein Schreiben ist vielfältig und umfasst sechs Gedichtbände, Theaterstücke, Artikel und eine Sammlung von Geschichten. In Berlin gründete er die Gruppe “Poetic Hafla”, die Literatur- und Performancesveranstaltungen organisierte (2016-2018). Derzeit arbeitet er an dem neuen literarischen Projekt Anu אנו نحن: Jews and Arabs Writing in Berlin

Anna Schapiro
wurde 1988 in Moskau geboren, sie studierte Bildhauerei in Dresden sowie Jüdische Studien in Stockholm. Letztes Jahr hat sie zusammen mit Kolleginnen aus Literatur, Theater und Bildender Kunst das Ministerium für Mitgefühl gegründet, ein Kollektiv, das emphatischen Widerstand leistet: gegen die Verrohung der Sprache und soziale Kälte. Sie ist Mitbegründerin und Mitherausgeberin der 2016 gegründeten Zeitschrift Jalta – Positionen zur jüdischen Gegenwart (Neofelis)


Die Veranstaltung wird auf Deutsch mit englischen Einschüben stattfinden.

Einlass: 20:00 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr

Eintritt frei.

Um Voranmeldung wird gebeten:
https://www.berlin.de/politische-bildung/veranstaltungen/veranstaltungen-der-berliner-landeszentrale/juedische-gegenwart-853236.php
https://www.berlin.de/politische-bildung/veranstaltungen/veranstaltungen-der-berliner-landeszentrale/kurzfilmperspektiven-auf-antisemitismus-853229.php

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