MenuMENU

zurück zu Main Labor

17.01.2020, Jamal Tuschick

Eine verstrickte Generation spricht sich selbst frei und beansprucht für sich das Recht auf einen Neustart. Krolow und Enzensberger waren in der Hitlerjugend, Böll und Schmidt in der Wehrmacht. Eich, Höllerer und Jens waren noch dichter an die NSDAP herangerückt, Grass diente in der Waffen-SS. Andersch hatte sich von seiner jüdischen Frau getrennt. Roswitha Schieb führt diese Liste an, auf der kein Verrufener steht. Vielmehr ruft sie die guten Namen der Republik auf. Böll war das Gewissen der Nation. Zum Wiedereintritt der Bundesrepublik in die Umlaufbahn der Normalität trugen die Nobelpreisträger Böll und Grass maßgeblich bei. Beide waren politische Schriftsteller. Alle Genannten erschienen als

Leistungsträger des guten Willens

Meister des Glasperlenspiels - Von links: Heinrich Böll, Alfred Andersch, Arno Schmidt

Aus der Ankündigung: Roswitha Schieb beschreibt und befragt die Lebensläufe von dreißig Schriftstellern, Künstlern, Schauspielern, Wissenschaftlern oder Politikern aus den letzten zweihundert Jahren, in deren Biografie und Werk sich die Verwerfungen der deutschen Geschichte wie in einem Brennspiegel offenbaren. Dreh- und Angelpunkt all ihrer Studien ist die Zeit des Nationalsozialismus einschließlich seiner Vorgeschichte und seiner langen Nachwirkungen. Dabei beleuchtet sie besonders solche Persönlichkeiten, deren Wege abseits des Mainstreams verliefen und verlaufen. Bei den Porträtierten handelt es sich oft um Menschen, die nicht auf der Siegerseite standen und daher mit zwiespältigen Gefühlen und wacherem Blick wahrnehmen konnten, was mit ihnen und um sie herum geschah. Verstricktheit und Aufbegehren, Widersprüchlichkeit und Widerstand, Scheitern und Aufbruch werden in ihren vielfältigen Ausprägungen gezeigt. Dabei stehen stets die Auswirkungen der »großen Geschichte« auf die Einzelschicksale im Fokus.

Das Bekenntnis „zu humanistischen und pazifistischen Werten“ verödet als rituell beschrittener Allgemeinplatz, nachdem im Zuge der Westbindung die Remilitarisierung der Bundesrepublik auf den Punkt ihrer Unumkehrbarkeit gelenkt worden war.

„Das, was real passiert war“, so Schieb, „wurde systematisch verschleiert und hintertrieben.“

Roswitha Schieb, „Risse. Dreißig deutsche Lebensläufe“, Lukas Verlag, 299 Seiten, 24.90 Euro

Es etablierte sich ein Sühnedienst, der wie ein Schamzaun funktionierte. Dahinter gingen die Machenschaften weiter. Man entwickelte eine „mythische Form des Erinnerns“, in der jede deutsche Kriegstat letztlich als Widerstand im Geist der ursprünglichsten Widerständigkeit gefeiert wurde. Die erste Nachkriegsgeneration störte die Friedhofsruhe und das verkappte Selbstmitleid. Die alten Krieger traten als bedächtige Pfeifenköpfe in Diskussionsrunden auf und nannten sich Opfer zum Glück überwundener Verhältnisse. Sie waren nun auch alle von der Roten Armee befreit worden.

Das Symbol der Integrität war die Pfeife

Wir haben das geglaubt.

Niemand erschien glaubwürdiger in der Rolle des missbrauchten Landsers als Böll. Seine Heimatstadt Köln war „in die Luft gesprengt worden. Im Schutt und in der Einsamkeit völliger physischer Zerstörung lehnt(e) Köln, bar jeder Gestalt und schmucklos, an seinem Ufer. … Die meisten Kölner (hatten) nicht viel zu erzählen.“ (Janet Flanner)

Einer dafür umso mehr.

„Aus dem Keller kam ihm schwüle, säuerliche Luft entgegen; er ging langsam die schleimigen Stufen hinunter und tastete sich in ein gelbliches Dunkel hinein. Von irgendwoher tropfte es; die Flüssigkeit vermengte sich mit Staub und Schutt.“ 

Aus „Der Engel schwieg“

Böll wusste, dass er Redakteuren mit Leichenschleim nicht kommen konnte. Der Scheu vor harten Stoffen trug er vorauseilend Rechnung. In seinen Zeitungsgeschichten verbreitete er eine biedere, von Euphemismen und Redundanz aufgetriebene Sprache. Er reagierte satirisch:

„Auf die Gefahr hin, mich unbeliebt zu machen, muß ich hier eine Tatsache erwähnen, zu deren Verteidigung ich nur sagen kann, daß sie wirklich eine ist. In den Jahren 1939 bis 1945 hatten wir Krieg.“

Aus „Nicht nur zur Weihnachtszeit“

Motive für die ungleichwertigen Produktionen entdeckt man in Briefen. Die Post der frühen Jahre umkreist Beschaffungsprobleme und die Chancen der literarischen Mehrfachverwertung. Böll setzt dem Kolossal des Wiederaufbaus unbeabsichtigt ein günstiges Denkmal. Die ersten Mitteilungen an Freund Kunz, Ernst Adolf, sind noch Verständigungen im Landser-Stil. Das Essen ist „beschissen“, Böll schwebt eine brüderliche „Tabakgemeinschaft“ vor.

Aus Herbert Hoven (Hg.): „Die Hoffnung ist wie ein wildes Tier“, Kiepenheuer & Witsch 1994

Böll ist Hilfsarbeiter in der Tischlerei seines Bruders, 1945 verliert er einen Sohn im Säuglingsalter. Kunz kondoliert und stellt weiter fest, dass er jeden Preis für Tabak zu zahlen bereit sei, „ehe ich mir einen Tag verbiestere“.

„Das Leben ist fürchterlich, ich kann es gar nicht begreifen.“

Großfamilie Böll übernimmt eine Ruine, Heinrich kommt mit Frau und zwei Kindern in zwei Räumen unter. Die Tagesordnung wird vom Mangel diktiert. Die Lage ist immer beinah unhaltbar. Böll schreibt, um zu überleben. Der Markt erzwingt Geschmeidigkeit; Böll knüpft vor allem kommerzielle Erwartungen an seine Produktion. Daneben entsteht Prosa, die seinen Ruhm vorbereitet.

Böll ist kein Künstler in der Klause. Er trommelt und trompetet für seine Sache.

„Im Grunde ist doch jede Kunst irgendwie Gebet.“

Böll beweist Sendungsbewusstsein und Familiensinn. Ihn trägt die Überzeugung, dass

„die Leute auf mich warten“.

Als kurz vor der Währungsreform Honorare noch in der alten Währung beglichen werden, schreibt Böll: „Mich enttäuscht diese Haltung kaum, da ich die abgründige Verworfenheit der Literaturhändler zu Genüge kenne.“

Zunehmende Resonanz stachelt Bölls Geschäftssinn. Im Jahr der ersten Einzelpublikation (1949, „Der Zug war pünktlich“) verhandelt Böll mit mehreren Verlagen und Redaktionen. Er ist nicht einfach froh, er will die Marie, den Schotter & Kies, er glaubt an den materiellen Wert seiner Sache. (Während Benn kein Mark aus seiner Kunst schlägt.)

Böll trumpft auf, er nimmt den Debütanten-Gestus von Generationen vorweg:

„Die ganze Literatur hängt mir kilometerweise zum Hals heraus und was ich wirklich möchte ist: Spazierengehen. Ich scheiß auf alles.“

Das notiert Böll, nachdem er Himmel & Hölle in Bewegung gesetzt hat, um überhaupt veröffentlichen zu können.

Selbst schwanger vom Künstlerwahn, zwingt Künstlerpech Kunz zu einem Metierwechsel. Auf der ersten Stufe einer Kaskade gescheiterter Unternehmungen verkauft er Kugelschreiber.

Schriftlicher Bodensatz

Schieb registriert eine fast ungebrochene nationalsozialistische Erzähltradition, die sich noch nicht einmal der List multipler Narrative bedienen muss. Die geschlagenen Täter gewinnen auch in den Perspektiven zurückkehrender Emigranten einen Opferstatus. Peter Weiss erklärt die einen wie die anderen unterschiedslos zu „Besiegten“. Das sei ein fatales Signal gewesen, resümiert Schieb. An die Stelle der Klärung trat ein „befremdlicher Relativismus“.

Schiebs Gewährsmann für die richtige Haltung ist „der so gut wie vergessene Schriftsteller und Widerstandskämpfer Günther Weisenborn“. 

„Bereits 1946 hielt Weisenborn eine Rede im Berliner Hebbel-Theater vor ehemaligen politischen Häftlingen des Konzentrationslagers Sachsenhausen.“

„Bereits 1946 hielt Weisenborn eine Rede im Berliner Hebbel-Theater vor ehemaligen politischen Häftlingen des Konzentrationslagers Sachsenhausen.“

Roswitha Schieb beschreibt die „Neurose BRD“

Gehemmt, versteinert, steif

Ein Fernsehabend in den frühen Siebzigern. Gegeben wird eine Gesprächsrunde. Die Talkshow ist als TV-Format noch nicht etabliert, sondern wird als hörige Nachahmung im deutschen Puppenhausformat kritisch betrachtet. Erik Ode, der zweitberühmteste Kettenraucher der Republik, repräsentiert die gastgebende Gesellschaft, Telly Savalas verkörpert die Lässigkeit des unerreichten Vorbilds Amerika. Savalas ist das Kunststück gelungen, mit seiner Rolle als Serien-Cop Kojak zu verschmelzen. Ich kenne heute noch seinen Lieblingsspruch: Ist ja entzückend, obwohl ich seit dreißig Jahren keinen „Einsatz in Manhattan“ mehr verfolgt habe. 

In einer Vergegenwärtigung erkennt Roswitha Schieb in Ode „einen autoritär geprägten Gartenzwerg“ und in seinem Gegenspieler den „entspannten Weltmann“. Ich bin mir sicher, dass das damals keiner so gesehen hat. Ode verkörperte den rechtschaffenden, machtmilden Garanten der bürgerlichen Ordnung.

Schieb hält ihm Rudi Carell als „Entwicklungshelfer“ zur Auflockerung eines „gehemmte(n), versteinerte(n), steife(n), verhaltensgestörte(n) bundesrepublikanische(n) Publikum(s)“ entgegen, obwohl Carell mit den heftigsten Vorwürfen seiner Kolleg*innen beerdigt wurde.

Das ändert natürlich nichts an der Diagnose. Richtig ist, mit Willy Brandt wich die „Starre“. Ein in jeder Hinsicht unbelasteter Bundeskanzler gab den Kennedy für Arme und leistete so Großes. Nie werde ich den Knarz seiner Stimme vergessen. 

Schieb mahnt Versäumnisse bei der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus an. Den Schuldbewussten schlug ein gewaltiger Trotz entgegen. Zwei Motoren liefen auf Hochtouren: Schuldumkehr und Relativierung.

Es gab eine kollektive Schizophrenie.

Schieb erwähnt Bernward Vesper, der einerseits den Nachlass seines faschistischen Vaters publizieren wollte und andererseits …

Sie nannten ihn den Irren von Triangel - Bernward Vesper bemühte sich um die Veröffentlichung der Schriften seines NS-Vaters, während er zugleich „Schriftsteller gegen den Atomtod“ mobilisierte. Gudrun Ensslin gab es damals auch noch als Braut in Weiß.

Ein Mann fährt heim. Auf der Strecke von Jugoslawien nach Deutschland überlässt er den Beifahrersitz seines Volvos einem amerikanischen Sonntagsmaler. Man bekifft die Lage. In München nimmt der Reisende LSD, während „die Nebel der Isarwiesen“ steigen. Stoned sickert er in die Boheme. Am fahlen Morgen besucht er Uschi Obermeier. Rainer Langhans kommt dazu. Vesper ist nicht willkommen.

Der Autor (1938 – 1971) gibt die Ordnung seiner Geschichte unordentlich an: „Der eine Teil ist an meinen Vater gebunden, der andere beginnt mit seinem Tod.“

Will Vesper (1882 – 1962) war Leiter der NS-Schrifttumskammer. Nach dem Krieg bemühte er sich, ganz gravitätischer Verlierer, um zügige Fortsetzung der hochbürgerlichen Existenz. Der Sohn erinnert eine ländlich-niedersächsische Kindheit. Er betreibt wörtliche Anschmiegung an LSD-Emanationen in kryptisch-kuriosen Bemerkungen.

„LSD reißt den Schleier von der Wirklichkeit.“

Das Tripjournal ätzt die Schau einer Kindheit, in der das Vorkriegsdeutschland exotisch erscheint.

B. Vesper memoriert nicht nur zur Begründung der Abwehr „den Faschismus der Seele“ seines Vaters. Der Dreck ist in ihm, er wird ihn nicht los. Der Alte hat ihn geimpft, das weiß der Flagellant: „Und am Abend schloss ich mich ins Badezimmer ein und schlug mich mit dem Ledergürtel.“

Am 28. März 1963 zeigen Gudrun Ensslins Eltern die Verlobung ihrer Tochter mit B.V. an: ein Ereignis im Kurparksaal.

Das Paar treibt im linken Lager Prominententourismus. Gleichzeitig bemüht sich Vesper um eine Edition des diskreditierten väterlichen Œuvres.

„Die Reise“ beginnt er Neunundsechzig. In der Gegenwart des Romans, der Fragment blieb, bemerkt Vesper latenten Faschismus in der Verbohrtheit der Betrachter seiner langen Haare. Er sieht sich umstellt von „Vegetables“. Agitierte und Säureköpfe sind hingegen (gute) „Typen“. Im Klub der Kommunarden kommt Vesper zu „Menschen“. In den Formulierungen schlummern umgemünzte Wertungen. Kein kritischer Reflex sichert dieses Denken, obwohl sonst alles zerlegt wird.

Böse Kontinuität

Schieb beschreibt das gespenstische Kontinuum nationalsozialistischer Begriffe und Vorstellungen im bundesrepublikanischen Rahmen. Sie zitiert Judith Kerr. Die Künstlerin entdeckte Hakenkreuze eingeritzt „in hölzernen Stuhllehnen und Zeitungsständern“.

Schieb erinnert daran, wie wenig emphatisch die Borcherts und Bölls auf den Holocaust reagierten. Die Trümmerliteratur drehte sich um den Krieg als Heimsuchung der Völker und „um den Verlust der Gottes- und Glaubensgewissheit“.

Schieb spricht von mit „Düsternis“ verkleidetem „Selbstmitleid“. Auch im Durchmarsch der abstrakten Malerei vermutet die Autorin eine Verweigerung. Man habe „die realen Geschehnisse … nicht wahrhaben“ wollen.

Die Wirkung im Moment

„Die kapitalistische Produktionsweise wütet ärger als Löwen und Hyänen.“ - Roswitha Schieb stellt in dem Band „Risse. Dreißig deutsche Lebensläufe“ Held*innen im Kulturkampf vor.

Es gab sie schon im 19. Jahrhundert. Wandernde Agitatorinnen, die das Licht der marxistischen Aufklärung in die Keller des Prekariats trugen. Agnes Wabnitz (1841 – 1894) starb als Volkstribunin. Ihr erwiesen mehr Leute die letzte Ehre als sich sechs Jahre zuvor zur Verabschiedung von Kaiser Wilhelm I. bereitgefunden hatten. 

Der Popularität folgte das Vergessen. Dem Vergessen voran ging ein politischer Kampf, der zugleich ein Kulturkampf war. Das erzählt Roswitha Schieb so anschaulich wie unterhaltsam.

Wabnitz, so Schieb, war keine Theoretikerin. Es gibt kein Œuvre, das die Aktivistin im Zug einer enthusiastischen Rezeption immer wieder ins Gespräch bringen könnte. Besonders bemerkenswert findet die Herausgeberin die Freiheit, die Wabnitz in dem wilhelminischen Regime zwischen Belle Époque und Fin de Siècle fand, um „deutschlandweit flammende Reden“ zu halten.

Sie setzte sich über die Einschränkungen der Sozialistengesetze vehement hinweg. Ihrer Performance wurden von der aktivistischen und publizierenden Zeitzeugin Bertha Glogau Girlanden gewunden. Glogau überliefert einen „herb-keuschen … nonnenartigen“ Auftrittsstil.

Wabnitz erhielt sich mit Näharbeiten. Ihre Vortragstätigkeit blieb eine unentgeltliche Angelegenheit.

Idealismus schrieb sie groß.

„Wer nichts waget, der darf nichts hoffen.“ Friedrich Schiller

Sie kam aus einem oberschlesischen Schankwirtschaftshaushalt und erwachte geistig in einer Atmosphäre religiöser Toleranz. Vorurteile blieben ihr fremd. Vor Anker ging sie in einer frei-religiösen Gemeinde. Auf einem „Feudalmustersitz“ erlebte Wabnitz als angehende Gouvernante die „Tyrannenherrschaft des Adels“. Noch war man es gewohnt, Knechte vor Kutschen zu spannen. Das Gesinde lebte mit dem Vieh zusammen auf beinah einer Stufe. Es gab den Nutzmenschen so wie es das Nutzvieh gab, gerahmt von den Begriffen der Leibeigenschaft, die sich über ihre Abschaffung hinaus auswirkte. Wabnitz warf mit Löffeln, trat in den Hungerstreik. Endlich ging sie nach Berlin zu ihrem sozialdemokratischen Bruder, der mit Druckerzeugnissen hausierte.

„Es drängte sie von der Nähmaschine zur Tribüne.“

Wabnitz zählte auf „die Wirkung im Moment“. Sie überschritt die Grenzen, die ein politisches Betätigungsverbot Frauen setzten. Vor allem jedoch bewirkte ihr Charisma, dass „Strolche und Raubmörder … vor ihr den Hut“ zogen, während Polizeispitzel Exzerpte ihrer Abhandlungen anfertigten. 

1891 wurde die sprechende Freiheitsstatue in Frankfurt am Main wegen „Aufreizung“ der Werktätigen zum ersten Mal verhaftet.

„Die kapitalistische Produktionsweise wütet ärger als Löwen und Hyänen.“

Bald sah sich Wabnitz interniert im „Dalldorfer Irrenhaus“.

Ihren Selbstmord verübte sie schließlich auf dem „vornehmsten aller Gräber“ auf dem Friedhof der Märzgefallenen. Auf dem Grabstein stand: Ein unbekannter Mann. Heute liegt sie auf dem Friedhof der Freireligiösen Gemeinde an der Berliner Pappelallee.

Newsletter bestellen
Textland auf Facebook
Karten bestellen