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03.02.2020, Jamal Tuschick

Frauenkreise/Black History Month

„Gegen die gebleichten Steinmauern“

An Ernie Pryor original painting dedicated to the Black United Students@Kent State University

Liebe Freund*innen der Frauenkreise,

im Februar wollen wir mit Euch den Black History Month feiern und uns den Geschichten Schwarzer Aktivist*innen widmen. Michaela Dudley erläutert in ihrem Votrag die Anfänge der modernen Gay-Rights-Bewegung und rückt deren Initiatorinnen, Marsha P. Johnson und Sylvia Rivera, zurück in den Fokus der weißgewaschenen Geschichte. Diana Arce präsentiert den Film "1500 and counting", der die Polizeibrutalität in UK offenlegt und die Wichtigkeit der Black Lives Matter-Bewegung unterstreicht. In einem Workshop unter der Leitung von Felicia Lazaridou wollen wir uns aus einer feministischen Perspektive heraus kritisch mit der psychologischen Untersuchung von Macht auseinandersetzen.

Außerdem möchten wir auf den Marsch zum Gedenken an die afrikanischen Opfer von Versklavung, Handel mit Versklavten Menschen, Kolonialismus, Neokolonialismus und rassistischer Gewalt, organisiert vom Komitee für die Errichtung eines afrikanischen Denkmals in Berlin, aufmerksam machen. Dieser findet am 29. Februar bereits zum 14. Mal statt, um die weltweiten Beiträge von Widerstandskämpfer*innen und Überlebenden an zu erkennen und zu würdigen.

Seid herzlich eingeladen, Euch zusammen mit uns zu bilden, zu unterrichten, zu unterhalten, zu sensibilisieren, zu empowern!

Euer Frauenkreise-Team

Black History Month - VORTRAG & GESPRÄCH - „Gegen die gebleichten Steinmauern“ - Von und mit Michaela Dudley - In Erinnerung an die wahren Held*innen von Stonewall - Donnerstag, 13. Februar 2020 • 19 Uhr

Die Afroamerikanerin Marsha P. Johnson und die Latina Sylvia Rivera waren an der Initialzündung der modernen Gay-Rights-Bewegung unmittelbar beteiligt. Bei den Stonewall-Riots, die 1969 in New York ausbrachen, marschierten sie an vorderster Front. Aber nicht nur das heteronormative Patriarchat legte ihnen Steine in den Weg.  Sogar innerhalb der LGBTQ-Community fielen sie Rassismus zum Opfer, als Transgender-Sexarbeiterinnen wurde ihnen die Solidarität vieler Cis-Feministinnen verweigert. Marsha und Silvia wurden verstoßen, ihre Bedeutung wurde weißgewaschen. Heutzutage, ein halbes Jahrhundert später, bleiben diese intersektionalen Aktivistinnen der ersten Stunde weitgehend unbekannt. Wer waren sie genau? Und was lehrt uns ihr Leidensweg? Kabarettistin, Kolumnistin und Keynote-Rednerin Michaela Dudley beleuchtet dieses Kapitel.

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