MenuMENU

zurück zu Main Labor

05.02.2020, Jamal Tuschick

Kurator Jan Mléoch spricht von einer „bitteren Normalisierungswirklichkeit“ in der Aura von Neunundachtzig. Die neue Freiheit exponierte die seelischen Verwerfungen in den Gesichtern der Leute.

Gesichter von Neunundachtzig

Tak mnoho, tak málo – So viel, so wenig - Die Ausstellung zeigt mehr, aber ihr Fokus konzentriert sich auf die 89er-Revolution. Das Narrativ des Ostblocks ist die bleierne Zeit. Der eiserne Vorhang war nicht nur eine Konsumscheide.

„Birgus‘ Ausstellung ist opulent. Extrem große, perfekt scharfe Vergrößerungen, der die Körnigkeit nicht schaden, sondern im Gegenteil, dokumentarische Kennzeichen hinzufügen, wirken frostig. Auf einigen Fotos stechen Männer mit herausfordernd-harten Blicken hervor. Ohne Verlegenheit starren sie direkt in das Kameraauge, als könnten sie im nächsten Moment die Papieroberfläche verlassen.“ Ungefähr Magdalena Čechlovská

Ich sehe die Ausstellung im „Haus zur Schwarzen Muttergottes“ - Dům U Černé Matky Boží - einem kubistischen Bau in der Prager Altstadt. Das künstlerisch wertvolle Haus wurde nach einer Statue benannt, die der Kennzeichnung diente.

Exponate einer Dauerausstellung

„Das Haus wurde in den Jahren 1910 und 1911 nach den Plänen des Architekten Josef Gočár als Kaufhaus erbaut und ist ein Beispiel dafür, wie tschechische Architekten den Kubismus adaptierten.“ Wikipedia (c) Thomas Ledl

Newsletter bestellen
Textland auf Facebook
Karten bestellen