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21.02.2020, Jamal Tuschick

Black History Month im Afrika-Haus

Interkulturelles Philosophieren mit Roger Künkel am Donnerstag, den 27. Februar ab 19:00 im Afrika-Haus Berlin, Bochumer Str. 25, 10555 Berlin

Roger Künkel wird aus seiner Erfahrung in der Arbeit mit Philosophie-Theorien aus Afrika über Möglichkeiten und Schwierigkeiten des interkulturellen Philosophierens berichten. Was sind die Chancen für das Projekt Philosophie generell? Ist ein interkulturelles Verstehen überhaupt möglich? Und wenn ja, wie kann es geschehen? Wer ist ein Philosoph und wie philosophiert man? In diesem Vortrag mit Diskussion werden Sie vom Philosophen Roger Künkel angeleitet, sich diesen Fragen philosophisch zu nähern. 

Black History Month im Afrika-Haus, Berlin, Bochumer Str. 25, 10555 Berlin Tel.: 030 / 392 20 10 / E-Mail: afrikahaus@t-online.de - Öffnung der Ausstellung: Datum/Zeit 28.02.2020 16:00 Uhr - 21:30 Uhr

Zwischen 1884 und 1919 war Deutschland eine Kolonialmacht. In der Hauptstadt Berlin entstand damals eine Infrastruktur von kolonialen Verwaltungseinrichtungen, Organisationen und Verbänden. Eines von vielen Beispielen dafür war das „Afrika-Haus“ Am Karlsbad 10, das einst die Zentrale der Deutschen Kolonialgesellschaft beherbergte. Zum deutschen Kolonialreich gehörten folgende Überseegebiete: In Afrika: Togo, Kamerun, Deutsch-Ostafrika (heute Tansania, Ruanda und Burundi), Deutsch-Südwestafrika (heute Namibia); in Asien: Kiautschou, Deutsch-Neuguinea (Kaiser-Wilhelm-Land, Bismarck-Archipel, Marianen-, Karolinen-, Palau-, Salomon-Inseln), Marshall-Inseln und Deutsch-Samoa (westlicher Teil der Samoa-Inseln).

Die Ausstellung führt durch Geschichte und Gegenwart des (post-)kolonialen Berlins. 

Aus einer Ankündigung der Frauenkreise: Die Tatsache, dass der Black History Month etabliert ist, darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Umstände, die zu seiner Existenz geführt haben, Versklavung, Unterdrückung, Rassismus und Genozid noch lange nicht überwunden sind bzw. noch sehr stark wirken auf allen Ebenen von Gesellschaft - lokal wie global und auch in uns persönlich, egal ob Schwarz oder weiß.

Black History Month

Critical Feminism Workshop „Women & Power“ 

Conducted by Psychologist Felicia Lazaridou

Saturday, 22nd February 2020  •  10.30 – 16.30 Uhr

In emphasizing the centrality of power in feminist discourse, power can be analysed at many different levels. Importantly, the way discussions of power are approached in feminism depends on the feminist standpoint one is theoretically and philosophically aligned with.
This 1-day-Workshop will use a variety of interactive formats in order to encourage a more critical approach to the psychological study of power from a feminist perspective. The workshop is open to all women*.

To register write to: kontakt@frauenkreise-berlin.de
Felicia Lazaridou is a psychologist currently working to obtain my PhD at the Charitè. I am deeply committed to producing research that targets both the effects of oppressive structures of social control and the imperative to create spaces that facilitate women’s pathological well-being.

The workshop is conducted in English

14. Gedenkmarsch

für die afrikanischen Opfer von Versklavung, Handel mit Versklavten Menschen, Kolonialismus, Neokolonialismus und rassistischer Gewalt

Samstag, 29. Februar 2020 • 11 Uhr - Start: Wilhelmstr. 92

Das Komitee für ein afrikanisches Denkmal in Berlin organisiert mit großer Freude auch 2020 einen Marsch zum Gedenken an die afrikanischen Opfer von Versklavung, Handel mit Versklavten Menschen, Kolonialismus, Neokolonialismus und rassistischer Gewalt.
Zum vierzehnten Mal werden wir uns in Berlin versammeln, um die weltweiten Beiträge von Widerstandskämpfer*innen und Überlebenden an zu erkennen und zu würdigen. Wir werden gemeinsam den emanzipatorischen Kampf für Freiheit und Gleichheit, das vielfältig kulturellen Erbe, und Errungenschaften Menschen Afrikanischer Herkunft zelebrieren. Für die eine Generation ist dies eine wunderbare Erinnerung an das, was Teil ihrer Vergangenheit war. Für die anderer Teilnehmer*innen ist es ein Symbol für Zugehörigkeit oder Solidarität.

Marschstrecke:
Kranzniederlegung an der Gedenktafel der Aufteilung Afrikas an der Wilhelmstr. 92 -/M-Straße /Auswärtiges Amt /Lustgarten vor dem Humboldt-Forum

Kontakte:
kadib.gedenkmarsch@gmail.com
Tel/Whatsapp: 015739847030

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