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01.07.2020, Jamal Tuschick

Betreff: Kolonialismus Im Spiegel - 2. Juli + 9. Juli

Liebe Freund*innen,

wir setzen in einer Kooperation mit dem Kollektiv migrantas die Projektreihe um: Kolonialismus im Spiegel - Perspektiven auf weißsein.

Die nächsten Veranstaltungen/Workshops dazu sind diesen Donnerstag, 02. Juli 2020 von 16 - 20 Uhr und am Donnerstag, 09. Juli 2020 von 16 - 20 Uhr

Patinnen-Projekt - Spendenaufruf! Von Gewalt betroffene Geflüchtete Frauen*, die durch Space2groW und die Frauenkreise Berlin während der Pandemie betreut und versorgt werden, brauchen verschiedene Unterstützungsleistungen, von einfachen alltäglichen Bedarfen bis Anwaltskosten in Konfliktfällen … wir bitten um Eure Unterstützung unter "Patinnen-Projekt" an Space2groW - IBAN: DE34 1005 0000 0190 5318 86 

Kolonialismus im Spiegel - Eine Reihe zu Kolonialismus, Migration & Identität von Migrantas in Kooperation mit den Frauenkreisen

In kostenlosen Workshops mit Expert*innen wird Wissen vermittelt, gemeinsam reflektiert und anschließend kreativ zum Thema gearbeitet. Die Ergebnisse werden im öffentlichen Raum gezeigt (mehr dazu weiter unten).

#2 - Online Input & Gespräch - Dekolonisierungsprozesse in der Migration - Chancen und Herausforderungen - mit Llanquiray Painemal

Donnerstag, 2. Juli 2020

16-18  Uhr - Input & Gespräch mit Llanquiray Painemal
18-20 Uhr - Kreativsession mit migrantas

Migration ist ein Raum der Begegnung, sie kann Menschen mit unterschiedlicher Kolonisationsgeschichte zusammenbringen und einen Lernprozess auslösen.
Aber es gibt auch Meinungsverschiedenheiten und Konflikte. Migration kann wieder einmal marginalisierte Menschen zum Schweigen bringen oder koloniale Beziehungsgeflechte wiederholen.

In dem Vortrag wird sich Llanquiray Painemal auf die Chancen konzentrieren, die ein Migrationsprozess für einen gemeinsamen Dekolonisierungsprozess bietet.
Llanquiray Painemal ist eine Mapuche aus der Gulumapu (Chile). Sie ist aktiv bei respect Initiative Berlin, grupo de solidaridad mapuche, bloque latinoamericano.

Nach dem Input folgt die Kreativsessioin zusammen mit dem Künstler*innen-Kollektiv migrantas (mehr dazu weiter unten)

Der Link für die Teilnahme:

https://zoom.us/j/93324097538?pwd=dlBiZmZNdWhLd05JSFpYd2I1Zm1Pdz09

wir freuen uns aber über Anmeldung unter: drakos@frauenkreise-berlin.de

Info zu der Reihe:

Ziel der Reihe ist es, Perspektiven auf weißsein sichtbar zu machen.

Wir fragen: Kann ich koloniale Spuren und Kontinuitäten aufspüren und erkennen? Wie beinflussen sie mein Alltagsleben? Finde ich sie in meiner Familiengeschichte und Beziehungen? Was für eine Wirkung haben sie auf meine Denkmuster, auf gesellschaftliche Strukturen, auf Sprache? Welche Botschaft möchte ich Menschen zu dem Thema mitteilen?

In dieser Reihe von Veranstaltungen vermitteln Expert*innen Inputs zu Vergangenheit und Gegenwart von Kolonialismus und kolonialen Kontinuitäten und in anschließenden Workshops haben Teilnehmer*innen die Gelegenheit politische Haltungen, Eindrücke, Reflektionen, biographische Bezüge durch einfache Zeichnungen zum Ausdruck zu bringen – unterstützt durch das Künstler*innen-Kollektiv Migrantas.

Die Inputs dienen als Türöffner und als Impulse, um zur Thematik ins Gespräch zu kommen. Machtstrukturen können auch in diesen Räumen der Auseinandersetzung präsent sein. Es wird auf einen achtsamen Umgang miteinander Wert gelegt.

Die Zeichnungen, die entstehen, werden von Migrantas in Piktogramme umgewandelt und - nach sorgfältiger Abstimmung mit den Teilnehmer*innen bei einem zweiten Termin - zum Kurzfilm animiert. Die Premiere wird mit allen Beteiligten im Kino hackesche höfe gezeigt.

Die Veranstaltungen sind offen für alle Teilnehmer*innen, wir laden ausdrücklich Personen mit biographischen Bezügen zu der Thematik ein und gewähren Ihnen Vortritt.

Kolonialismus im Spiegel – Eine Reihe zu Kolonialismus, Migration & Identität von Migrantas in Kooperation mit den Frauenkreisen

#3  •  Von der Bohne zur Tasse: Fairer Handel, Frauen & Kooperativismus

Mit Melina Castillo und Jessica Valdez von FairBindung

09. Juli 2020 • 16-20 Uhr  •  Präsenz-Veranstaltung bei den Frauenkreisen

16 – 18  Uhr  •  Input mit Melina Castillo und Jessica Valdez
18 - 20  Uhr  •  Kreativsession

Melina Castillo und Jessica Valdez von FairBindung laden Euch ein, den Prozess der Bearbeitung vom Kaffee näher zu betrachten (von der Bohne bis zur Tasse).
Zusammen mit Euch möchten sie die Zusammenhänge von unserem Konsum zu den wirtschaftlichen Aktivitäten erkennen, und wie wir gerechter und solidarischer handeln können.
Sie werden auch verschiedene Frauen* und Initiativen vorstellen, die ein Vorbild für Kooperativismus sind. Am Ende stellen sie das neue Kaffeeprojekt "Vivero" mit Überraschungsinhalten vor.

FairBindung
Das Kollektiv FairBindung setzt sich seit 2008 für eine nachhaltige, solidarische und global gerechte Welt ein. Wir verstehen unsere Arbeit als Beitrag zu einer sozial-ökologischen Transformation hin zu einer zukunftsfähigen Wirtschaft und Gesellschaft.

Melina Castillo hat in Berlin Sozial- und Kulturanthropologie studiert und macht seit 2014 entwicklungspolitische Bildungsarbeit. Jessica Valdez hat Wirtschaftsingenieurwesen mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit in Lüneburg studiert. Sie wuchs zwischen Mexiko und den USA auf. Bei FairBindung kümmern sich beide um den Kaffeebereich.

Anmeldung über drakos@frauenkreise-berlin.de - Präsenzveranstaltung

***Aufgrund der aktuellen Situation ist die Teilnehmer*innenzahl leider auf 8 Personen beschränkt -  Menschen, mit biografischem Bezug werden wir bei der Platzvergabe den Vorrang geben.
Auch müssen wir wegen der Pandemie ein paar Regeln einhalten: Wir bitten euch, eine Maske zu tragen, Abstand zu halten, und euch mit Name, Adresse und Telefonnummer vorsorglich in unsere Liste einzutragen. Danke für euer Verständnis***

Info zu der Reihe:

Ziel der Reihe ist es, Perspektiven auf weißsein sichtbar zu machen.

Wir fragen: Kann ich koloniale Spuren und Kontinuitäten aufspüren und erkennen? Wie beinflussen sie mein Alltagsleben? Finde ich sie in meiner Familiengeschichte und Beziehungen? Was für eine Wirkung haben sie auf meine Denkmuster, auf gesellschaftliche Strukturen, auf Sprache? Welche Botschaft möchte ich Menschen zu dem Thema mitteilen?

In dieser Reihe von Veranstaltungen vermitteln Expert*innen Inputs zu Vergangenheit und Gegenwart von Kolonialismus und kolonialen Kontinuitäten und in anschließenden Workshops haben Teilnehmer*innen die Gelegenheit politische Haltungen, Eindrücke, Reflektionen, biographische Bezüge durch einfache Zeichnungen zum Ausdruck zu bringen – unterstützt durch das Künstler*innen-Kollektiv Migrantas.

Die Inputs dienen als Türöffner und als Impulse, um zur Thematik ins Gespräch zu kommen. Machtstrukturen können auch in diesen Räumen der Auseinandersetzung präsent sein. Es wird auf einen achtsamen Umgang miteinander Wert gelegt.

Die Zeichnungen, die entstehen, werden von Migrantas in Piktogramme umgewandelt und - nach sorgfältiger Abstimmung mit den Teilnehmer*innen bei einem zweiten Termin - zum Kurzfilm animiert. Die Premiere wird mit allen Beteiligten im Kino hackesche höfe gezeigt.

Die Veranstaltungen sind offen für alle Teilnehmer*innen, wir laden ausdrücklich Personen mit biographischen Bezügen zu der Thematik ein und gewähren Ihnen Vortritt.

Unsere Bürozeiten sind

Mo - Do von 12.00 - 16.00 Uhr
Wir sind aber auch außerhalb der Bürozeiten erreichbar.
Sollten wir Ihren Anruf nicht persönlich entgegennehmen, hinterlassen Sie eine Nachricht und Ihre Nummer. Wir rufen Sie gerne zurück.

Frauenkreise
Choriner Str. 10
10119 Berlin
Tel. 0049(30) 2806185 / Fax 0049(30) 28045723
kontakt@frauenkreise-berlin.de
www.frauenkreise-berlin.de
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