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29.09.2020, Jamal Tuschick

Blessed by Birth

Sie begegnen sich so touristisch-infantil wie es nur geht auf einer Fähre, die eine Verbindung zwischen dem walisischen Holyhead in der Grafschaft Anglesey und Dublin aufrechterhält. Der Betrieb gehört zum Alltag der meisten Passagiere. Richard Ford beschreibt die routinierten Typen, so dass der Archetypus durchscheint.

Symbolfoto © Jamal Texas Tuschick

Daily Gong-fu Tiger Spirit 

"No matter how you attack me I will keep sticking on you."  Sifu Fung Chun

In zweifacher Hinsicht gemeinsam haben sie die Herkunft. Ihre Vorfahren wanderten aus Irland nach Amerika ein und so sind sie (wenn auch nicht in den Augen amerikanischer Anti-Iren) American Natives (in einer korrupten Deutung, siehe The Confederation of American Natives, also known as the Natives, were an American nativist street gang and political machine who operated in New York City during the 19th century) oder wie es mein Freund Glover Birmingham sagt: blessed by birth. Sie begegnen sich so touristisch-infantil wie es nur geht auf einer Fähre, die eine Verbindung zwischen dem walisischen Holyhead in der Grafschaft Anglesey und Dublin aufrechterhält. Der Betrieb gehört zum Alltag der meisten Passagiere. Richard Ford beschreibt die routinierten Typen, so dass der Archetypus durchscheint. Er betont das Ursprüngliche, versäumt es aber mit voller Absicht (nehme ich an), daran zu erinnern, dass Leute schon vor viertausend Jahren diese Wasserstraße zum Inselhopping nutzten. Holyhead war in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung ein Ankerzentrum des romanischen Britanniens und fungiert nun auch in Fords Geschichte „Überfahrt“ als Sehenswürdigkeit für Amerikaner, die zwar stolz ihre europäischen Wurzeln zupfen, das europäische Programm jedoch creepy finden.

Richard Ford, „Irische Passagiere“, Erzählungen, aus dem Englischen von Frank Heibert, Hanser Berlin, 22,-

Fords Erzähler schreckt vor einer direkten Begegnung mit drei ausgelassenen US-Bürgerinnen zunächst zurück. Seine Aufmerksamkeit schenkt er einer jungen Frau, die ihn an seine Ehefrau Patsy sowie an eine weitere Person erinnert, wenn auch auf eine weit hergeholte Weise. Interessant an der Szene sind neben der Freilegung einer verborgenen Schönheit sittengeschichtliche Elemente aus dem katholischen Fundus. Die Frau trägt einen „zu kurzen Rock“. Es entsteht ein Reizklima, in dem die Suggestion überlebt, der Erzähler sei einer Mitreisenden mit seinen Blicken zu nahegetreten.

Mich erinnert die Stelle an eine Beobachtung, die ich zuletzt im Wellnessbereich eines italienischen Hotels gemacht habe. Viele Frauen trugen Bikinihosen, die ihre Gesäße freiließen. Sie bewegten sich weitgehend gleichgültig und selbstverständlich in der thermalen Suite-Situation. Doch keine blieb im tiefsten Plantschbecken (in dem man immerhin drei Züge machen konnte), sobald ich mit meiner Schwimmbrille eintauchte. Ich brauchte zwei, drei Fehlstarts des Begreifens, bevor ich mich in der Lage sah, angemessen zu reagieren. Ich muss Ihnen nicht sagen, dass ich dann das Becken zu den Zeiten des allgemeinen Erwachsenenplantschens vermied.

Mir geht es jetzt nur darum: Wie Fords Erzähler machte ich einen Fehler, ohne es zu merken, weil mir die Kodes nicht klarwaren. Der Erzähler hat zwar nur das Gesicht der Frau gemustert; doch hätte er das vor Gericht erklären müssen, wäre ihm nicht geglaubt worden.

Er hält die drei Amerikanerinnen auf der Fähre für „Klassenkameradinnen und Musiklehrerinnen“. Sie unterhalten sich über Michael Jackson: so dass der früh vergreiste Kinderstar nicht als Kinderschänder auftritt. Sie erzeugen eine gereinigte Version wie im Wechselgesang. Sie formieren sich zu einem Chor ihrer Harmlosigkeitsbedürfnisse. 

Eine lässt sich neben dem Erzähler nieder und powert seine Indifferenz aus. Sie klärt den Landsmann auf.
„Ich bin Sheri. Das sind Phil und Trudy. Die wilden Mädels …“

Die Drei stammen aus der Agglomeration Chicago im US-Bundesstaat Illinois. Ihre konkrete Heimat heißt Joliet. Sheri grenzt sich ein: Korrekt ist West-Joliet. Als böte die Auffädelung dem Mann aus Louisiana einen Gewinn. Ford serviert die Selbstbezogenheit der Chicago-Landkreis-Golden-Girlies dem Leser so einnehmend, dass man sich dem Sog nicht widersetzen kann. Der Autor bezwingt den Leser mit Genauigkeit.  

Richard Ford/Symbolfoto © Jamal Texas Tuschick

Seitenwege der Narration

Mae spannte gern in den Bergen aus. Sie führte ihr Leben als Gastgeberin. Noch in ihren mittleren Jahren erlebte sie sich als Mädchen. Als der Krebs ihre Kehle griff, blühte sie noch einmal auf. In einer Verfassung zwischen Schweben & glühendem Vergehen forderte sie Sex wie noch nie in ihrem Eheleben.

Hamptons für Arme

Der eine bevorzugt dies, der andere das. Peter Boyce lebt gern in New Orleans und besonders gern dann da, wenn andere in ihre Sommerfrischen abgeschwirrt sind. Dem Anwalt widerstrebt der rhythmische Wechsel zwischen komfortabler Urbanität und dem spartanischen Freisitz-Laissez-faire in den Hamptons für Arme.  

Das ist der Ausgangspunkt in „Der Lauf deines Lebens“. Im Jetzt der Ereignisse leidet Peter unter dem Verlust seiner Frau Mae, die sich umgebracht hat. Die Verzweiflung marodiert in ihm, während er sich in anmutigen Witwerverhältnissen einzurichten beginnt. 

„Aus der Trauer war Hibbeligkeit geworden.“ 

Ford bestimmt die Reichweite eines Mannes, der gern lebt. Zwar wirft Maes Tod einen Schatten ins Licht. Trotzdem ist noch genug Licht auf Peters Spielplätzen. Ein Schauplatz von Maes verdunstetem Entzücken gewinnt die Bedeutung von Devotionalien. Peter gibt seiner Trauer einen Raum; das versteht er unter Gestaltungskraft. Allein, der Ferienhausfremde hat die Rechnung ohne den Wirt gemacht.

Man will ihn nicht in jener Gegend haben, in der Mae Jahrzehnte ihre Sommer verbrachte. Eine gewalttätige Ablehnung macht sich breit. Das wäre eine Chance, sich zu bewaffnen und auf den Kriegspfad zu begeben.

Ich mache gleich an einer anderen Stelle weiter. 

Italienisches Savoir-vivre

Trient im Etschtal - Paganella thront wie ein Königsadlerhorst mit allem Komfort, Chichi und italienischem Savoir-vivre auf einem Felsendorn in den Dolomiten hoch über dem ... 

Eingebetteter Medieninhalt

„Am falschen Ort“ heißt die dritte Geschichte im Band. Regina und ich lesen sie in Paganella. Das Kaff thront wie ein Königsadlerhorst mit allem Komfort, Chichi und italienischem Savoir-vivre auf einem Felsendorn in den Dolomiten hoch über dem Etschtal. Schlechtes Wetter hält uns im Hotel. Wir waren schon vor dem Frühstück im Spa, was wir euch für die Zukunft auch empfehlen, und nehmen uns jetzt die Zeit, um über die neuen Sachen von Richard Ford gemeinsam nachzudenken. 

Während der gesellschaftliche Wandel sich weltweit als Salto Mortale ohne Netz feiert, sehen wir junge Familien an die Kamine zurückkehren von (im Ornat eines sehr nicen Retrosportschicks* absolvierten) Wanderungen. Der Wald und das Buch scheinen als Referenzpunkte neue Bedeutung zu gewinnen.

*Ich fühle mich an den frühen Bognerstil erinnert. 

„Am falschen Ort“

Ein Mann stirbt. Er hinterlässt eine Frau und einen heranwachsenden Sohn. Der Junge muss mit dem Tod des Vaters klarkommen. Zum ersten Mal rückt etwas schier Unmögliches auf.

Ein Puffer löst sich in Luft auf. Die Garantie, das zwei für dich einstehen, ist abgelaufen. Die Mutter assoziiert Schwäche mit Heimatlosigkeit.

Heimatlos war für sie gleichbedeutend mit unerwünscht. Es stand für Schwäche, für ein Versagen.“

Stalinorgeln des Ressentiments

Der soziale Abstieg im Folgenden entspricht einem Heimatverlust. Er führt zu einer Annäherung an Deklassierte in der Nachbarschaft. So macht der Erzähler Henry Harding die Bekanntschaft von Niall MacDermott, der sich als „irischer Zwilling“ seiner Schwester wahrnimmt, da sie auf die Stunde exakt neun Monate nach seiner Geburt auf die Welt kam. Die Mutter des Erzählers unterstellt Niall eine Leichtigkeit, die aus dem Irischen im Allgemeinen kommen soll.

Die Witwe lässt den eingewanderten Knaben gelten. Ihre Stalinorgeln des Ressentiments sind zwar auf Jedermann gerichtet, den eine Abweichung von der totalen Mitte trennt, aber Niall genießt Narrenfreiheit. Mit der Feinfühligkeit eines Abhängigen begreift Henry, dass seine Mutter scharf auf den Obenauf-Adoleszenten ist, dem es ständig (wie) mühelos gelingt, Scheiße in Gold zu verwandeln. Er fährt das Taxi seines abgesoffenen Vaters, der kaum je noch „auf den Damm“ gelangt. Niall nennt Henry Harry und bietet dem Unterlegenen seine Schwester zum Anschmachten an. 

Nialls Aufwertung folgt Henrys Abwertung.

Das wird meisterhaft erzählt: diese simple soziale Mechanik. Ich denke an einen Fensterladen, der im Wind schlägt und den kein Mensch je wieder in Ordnung bringen wird. Henry verliert an Boden, weil seine Mutter den Strahl ihrer Hoffnungen auf einen altweltlichen Desperado richtet, der Engländer hasst; so als hätte das irgendeine Bedeutung in Amerika. 

Kleinformatige Exotik

Nach dem Verlust der Töchter an irgendwelche ebenso instabilen wie irrelevanten Ehemänner verkaufte Mick das Haus, in dem er als Vater vom Beat zum Blues übergegangen war, verdoppelte sein Körpergewicht und halbierte das Übrige. Mit einer Gang abgehalfterter Schriftsteller, die nicht einmal mehr als Schatten ihrer selbst überzeugen konnten, spielte der in Amerika altgewordene Ire Karten bis in die Puppen.

Nichts zu verzollen - Rien à déclarer heißt eine 2010 von dem mitspielenden Dany Boon abgedrehte Komödie mit Benoît Poelvoorde in einer weiteren Hauptrolle. Nichts zu verzollen lautet der Auftakttitel in Richard Fords jüngstem Erzählband. 

Narratives Parfüm

Ford fokussiert seinen irischen Hintergrund. Seine Held*innen teilen mit ihm das Schicksal einer Migration, in der die Hauptkonflikte aus der europäischen Anglosphäre in Amerikas größte Arenen exportiert wurden. Gleichzeitig konzentriert sich der Autor auf eine „Exotik im Kleinformat“. Zuerst spielt er die Karte einer Nachmittagsszene mit einer flirtvirtuosen Akteurin im Schneiderkleid.

„Die schummrige alte Nachmittagsbastion mit der Karussellbar. Es war noch nicht voll.“

Ich schätze, die meisten erkennen das narrative Parfüm auf Anhieb. Man ist in New Orleans und hat im Monteleone eingecheckt. Bevor die grobmotorischen Nachahmer*innen des richtigen Settings die Party versauen können, trinken sich die Tresen-Champs schon mal warm.  

Erotik als alter Hut

„Ein flatternder Blick“ aus dem Sortiment des Zufalls erhält unversehens die Injektion einer Bedeutungsschwangerschaft. Im Grunde ist die Runde zu alt für solche Sperenzchen.

Ford schaltet eine Rückblende ein.

„Gute Entscheidungen ergeben nicht immer gute Geschichten“, erkennt Barbara auf dem implodierten Planeten einer Sexgemeinschaft mit Sandy McGuinness knapp vierzig Jahre vor der Sause in der Hotelbar. Man ist aus den Annehmlichkeiten des Mittelstandes zu einer rustikal-naturverbundenen Lebensweise übergegangen. Das ist ein Experiment zur Ermittlung der Persönlichkeitskerne. Nennen Sie es ruhig den Elchtest für die nicht ganz so hart gesottenen Pfadfinder*innen unter uns. Die Resultate lassen alles Mögliche zu wünschen übrig. Also trennt man sich in aller Unverbundenheit, um nun auf einem legendären Schauplatz die niemals zu biografischen Schlünden verkraterten Animositäten anzuspielen. Man schenkt sich kurz unfreundlich ein: Hostility-Shots.  

Dann versucht man es mit dem Gegenteil.   

Wollen Barbara und Sandy etwas nachholen oder auch nur auffrischen? Welche Bedeutung steckt in der Episode aufeinander gerichteter Hoffnungen?

Vietnamesischer Kongo

Mein erster Richard Ford war „Verdammtes Glück“. Als ich den Roman zum ersten Mal las, wirkte Literatur auf mich noch so unmittelbar wie Musik. Ich las und hörte mich satt. Ich glaubte, Ford, der damals in Deutschland kaum bekannt war, schreibe Joseph Conrad fort. Ich war nicht der einzige, der Conrads Herz der Finsternis und Célines Reise ans Ende der Nacht für die Außenlinien des Spielfeldes hielten. Eben gab sich die Tatsache zu erkennen, dass ich an die Geschichte, die Ford in „Verdammtes Glück“ erzählt, Jahrzehnte überhaupt keine Erinnerung hatte. Gemerkt habe ich mir etwas ganz anderes; auf dem Sockel der Ford’schen Fiktion immerhin Fußendem. Meine Version saugt an Apocalypse Now. Lange befuhren alle meine Held*innen einen vietnamesischen Kongo; selbst wenn ich sie in Brandenburg bloß aufs Rad setzte.

Ich kriege schon noch die Kurve zu Ford, aber vielleicht nicht mehr heute.

Bürgerliche Kür

„Happy“ ist ein irreführender Titel, da er eine Person bezeichnet und nicht einfach nur trivial sein will. Die Bildhauerin Bobbi Happy Kamper überlebt ihren Liebhaber Mick Riordan, der bis zu seinem Tod den Irishman in New York gegeben hat. Er war als Dubliner Schriftsteller mit einigen altweltlichen Meriten nach Amerika gekommen und hatte da schnell die Seite gewechselt. Als Lektor war er eine Instanz auch auf der Partymeile seiner Branche gewesen. Sein Liebesglück mit Happy war ein Bonustrack im Nachhall der bürgerlichen Kür mit doppeltem Zeugungsnachweis.

Mick spielte sich selbst (in Watch Hill, Rhode Island) den Scheidungswitwer auf dem Land vor. Das war eine faltige Figur aus dem letzten Jahrtausend. Sie hatte nicht mehr viel zu sagen.

Zum Spaß malte der absurd Gewordene in Öl à la Jack Yeats.

Bevor er Lektor bei Berensen & Webb geworden war, hatte Mick erst einmal einen Schriftstellerehrgeiz vergraben. Der Ehrgeiz war längst verrottet gewesen, als Mick der explosiven Bildhauerin Bobbi Happy Kamper begegnete. Die beiden schmissen sich vehement zusammen. Sie kosteten es aus, betrunken Auto zu fahren und in irgendwelche Gräben zu schlittern.

Happy geht nun (das ist der Ausgangspunkt) als „überlebende Buhle“ in die Geschichte ein. Sie rennt mit ihren Riesenhunde Leute um. Als Tornado einer Zombievitalität, die niemand lange erträgt, wirbelt sie durch die Gegend.  

„Warum kann sie nicht einfach still sein?“ fragt Regina.

Happy hält sich mit Gin über Wasser.

Unique Selling Point

Eingebetteter Medieninhalt

In gehobener Stimmung trinken sie auf den Tod eines Freundes. Sie dehnen den Abend aus.

Richard Ford ist sich nicht zu schade für Sprachspiele in dieser Preislage:

„Bobbi, die happy wirkte, Bobbi zu sein, nicht Happy.“

Regina und ich reden über Bobbi Happy K., einer Überlebenden im rauchenden Paarlaufgeschehen der zweiten Lebenshälfte. Sie übernahm Mick, nachdem der Lektor mit einer Vergangenheit als Schriftsteller sein Zeugungsprogramm in einer Ehekonstellation zum Abschluss gebracht hatte. Zusammen ergaben Happy und Mick eine harte Trinkergemeinschaft.

Die Übriggebliebene befragt sich. Der neue Status lässt sie segeln.

Ich aste über die Seitenwege der Narration und frage mich mit dem Hochmut des alten Hasen, wofür der alte Ford all die Schleifen, Arabesken und den ganzen kalten Kaffee krepierender Boheme-Existenzen eingekocht hat. Plötzlich sehe ich klar. Happy kämpft um ihren Unique Selling Point. Sie will weiter die hochtrabend-anmaßende Künstlerin geben, die ihre Gastgeber*innen beschimpft, ohne mit einem Rausschmiss rechnen zu müssen, und sich etwas darauf zugute hält, nie „in ein Gästebett geschissen zu haben“; so wie man das angeblich in Irland macht, wenn sich die Gastgeber*innen als „Arschlöcher“ entpuppt haben. 

Aus der Ankündigung: Die Menschen, von denen Ford in „Irische Passagiere“ erzählt, haben oft haarscharf die falsche Abzweigung im Leben genommen oder einfach Pech. Es geht so schnell – ein dummer Seitensprung, eine verpasste Chance, plötzliche Krankheit, ein Wirbelsturm, und schon ist man unterwegs zur eigenen Scheidung, muss sich ganz neu orientieren, ist plötzlich der Junge, der seinen Vater verloren hat und zum Außenseiter wird. Aber so klar Ford seine Figuren in ihren Schwächen zeigt, so beiläufig lässt er sie in Würde durch ihre Anfechtungen und Prüfungen gehen. Richard Ford begegnet dem menschlichen Makel in diesem Band mit einer Zärtlichkeit, die zutiefst berührt.

Richard Ford wurde 1944 in Jackson, Mississippi, geboren und lebt heute in Maine. 1996 erhielt er für Unabhängigkeitstag den Pulitzer Prize und den PEN/Faulkner Award, 2019 den Library of Congress Prize for American Fiction. Bei Hanser Berlin erschien von ihm zuletzt Zwischen ihnen (2017).